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Wenn die Gastroszene feiert

Festival der Sinne Wenn die Gastroszene feiert

Einmal im Jahr dürfen sich auch Gastronomen bedienen lassen. Beim Festival der Sinne im Kuppelsaal traf sich Montagabend die Szene, aß, trank und bekam auch ein Programm serviert.

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Sinn und Frohsinn: DJ Michael Gürth (v. l.), Markus „Pitti“ Hecht, Delroy Rennalls und DJ Giorgio im Kuppelsaal.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Können Gastronomen feiern? Einfache Frage, klare Antwort: "besser als alle anderen", sagt Stephan Kwiecinski, und er muss es wissen. Seit Jahren organisiert er den Gastronomenball im Kuppelsaal, der offiziell "Festival der Sinne" heißt und vor allem einen Sinn im Sinn hat - den Frohsinn.

Dafür sind zum einen die Gäste selbst verantwortlich, die auf Einladung von rund 30 Unternehmen aus der gastronomischen Zulieferbranche den frisch renovierten Kuppelsaal bevölkern. Dafür sorgt aber auch eine Reihe von Gästen auf der Bühne, allen voram Herr Holm, der baumlange Comedypolizist in der Annodazumal-Uniform.

Einmal im Jahr dürfen sich auch Gastronomen bedienen lassen. Beim Festival der Sinne im Kuppelsaal.

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Er ist Moderator des Abends und sorgt auch schon einmal für Ruhe und Ordnung, wenn es im Saal zu laut zugeht. Kontaktaufnahme sei erstmal wichtig, rät er, "das senkt das Konfliktpotenzial", zum Beispiel wenn jemand mal ein wenig streng rieche. Dann klärt er noch einige Gemeinsamkeiten zwischen Gastronomen und Polizisten, und dann geht's auch schon weiter mit dem Akrobaten Maxim Kriger, der die Kunst des Rola Rola beherrscht, also auf Brettern und Dosen balanciert, die er sich selbst unter den Füßen zu einem stattlichen Gerüst auftürmt. Das reißt die Besucher gleich wieder aus ihren gerade polizeilich befohlenen Gesprächen heraus, Applaus brandet auf im Kuppelsaal.

Ein Stunde lang bringen er und einige Varietegöste das Publikum auf Balltemperatur. Die ukrainische Artistin Helena führt eine Art Ballett an der Vertikalstange vor, die Trampo Brothers nutzen die Höhe des Kuppelsaals mit einigen Waghalsigkeiten auf ihrem Trampolin aus.

Reinhard Stroetmann beobachtet das alles in Seelenruhe. Er ist eine der Hauptpersonen des Abends, er bekommt einen Preis überreicht, den Gastropodium Award, nicht aus den Händen des Oberbürgermeisters Stefan Schostok, der erkrankt absagen musste. Das übernimmt Bürgermeister Thomas Herrmann. Es ist übrigens nicht das erste Mal, das Stroetmann die Auszeichnung erhalten soll. Im vergangenen Jahr hatte der hannoversche Verleger (magascene, Hannover live) noch abgelehnt - mit einer bemerkenswerten Begründung: "Ich bin der Meinung, dass es viele vielseitige Gastronomen gibt, die den Preis verdient haben", sagt er vor seiner Verleihung. Dass er erneut vorgeschlagen wurde, hat den bescheidenen Blattmacher  allerdings sehr geehrt.

Anschließend gibt es Essen, unter anderem stehen auf dem Speiseplan gebeizter Kabeljau-Lachs, Roulade vom Dry Aged Beef, kurzgebratener Grünkohl, Kartoffeln und Chips sowie als Dessert Gewürzorangencreme und Vanille-Rum-Eis.

Und dann kommt das, worauf sich die meisten am meisten freuen: Party! Zunächst mit Delroy Rennalls aliad LayZee, der mit Mr. President Welthits hinlegte und in Hannover ein Heimspiel hat. Danach legt "Kanzler-DJ" Michael Gürth auf, und Percussionist Markus Pitti Hecht zeigt sein Können. Die Nacht, so viel ist sicher, wird lang. Denn feiern, das können sie, die Gastronomen.

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