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Aus der Stadt In der Stadt sollen sich mehr Bio-Landwirte ansiedeln
Hannover Aus der Stadt In der Stadt sollen sich mehr Bio-Landwirte ansiedeln
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00:16 06.04.2017
Von Andreas Schinkel
Auf dem Kronsberghof wird ökologisch gewirtschaftet. Quelle: Eberstein
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Hannnover

Bei Auslaufen eines Pachtvertrags mit einem Landwirt, der konventionell wirtschaftet, soll die Fläche vorrangig an Ökobauern vergeben werden. „Wir wollen vor Ort dafür sorgen, dass Bioprodukte hergestellt werden“, sagt Grünen-Umweltpolitiker Patrick Drenske.

Nur ein Betrieb wirtschaftet ökologisch

Der CDU ist das zu forsch. Zwar habe man nicht grundsätzlich etwas gegen ökologische Landwirtschaft, sagt CDU-Umweltpolitiker Maximilian Oppelt, doch dürfe den Menschen nicht vorgeschrieben werden, was sie zu essen und wie sie zu wirtschaften haben. Die SPD nimmt den Einwand mit Achselzucken zur Kenntnis. „Den Bauern steht es frei, sich um Flächen zu bewerben“, sagt SPD-Umweltpolitiker Philipp Kreisz.

Insgesamt 29 landwirtschaftliche Betriebe gibt es im Stadtgebiet, nur einer davon, der Kronsberg-Hof, wirtschaftet ökologisch. Immerhin 2881 Hektar beträgt die Fläche, die in Hannover landwirtschaftlich genutzt wird, das sind rund 14 Prozent des Stadtgebiets.

Ausgenommen vom neuen Förderprogramm ist das Gebiet westlich der Stelinger Straße im Norden Hannovers. Dort soll möglichst ein Wohngebiet entstehen. Die Grünen stemmten sich zunächst dagegen, weil am Rande des Gebiets viele geschützte Arten leben.

Hebammen sollen in Hannover künftig mit einer Ausnahmegenehmigung auch im Halteverbot parken dürfen. Jedenfalls, wenn es nach dem Willen des Gleichstellungsausschusses geht. Der Fraktion Die Fraktion will diese Erlaubnis auf für Pflegedienste einführen.

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Michael Zgoll
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