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Immer mehr Gäste besuchen Hannover

Hotelübernachtungen steigen Immer mehr Gäste besuchen Hannover

Die Zahl der Hotelübernachtungen in der Stadt Hannover ist im ersten Halbjahr 2015 um 10,7 Prozent gestiegen (auf 1,11 Millionen), in der Region (einschließlich der Stadt) um 10,1 Prozent (auf 1,96 Millionen). Grund für den Anstieg sind besonders Geschäftsreisende, die in Hannover vermehrt übernachten.

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Quelle: Katrin Kutter

Hannover. „Wir haben zwar deutlich weniger Messetage als früher, einige Messen haben die Zahl ihrer Ausstellungstage sogar halbiert“, sagt Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG). Dieser Schwund sei aber überkompensiert worden durch die ständig wachsende Zahl an Besuchern von Tagungen, Firmenveranstaltungen und Kongressen. Hier macht sich deutlich bemerkbar, dass in der Stadt große Industrieunternehmen wie VW Nutzfahrzeuge und Conti beheimatet oder Verwaltung und Versicherungsgewerbe stark vertreten sind.

Die Zahl der Übernachtungen in der Stadt Hannover ist von 1,86 Millionen (im Jahr 2008) auf 2,08 Millionen (2014) gestiegen, die Auslastung von Hotels und Pensionen bei einer ungefähr gleichbleibenden Zahl von Betten von 38 auf 42,9 Prozent. Dabei ist die tatsächliche Belegungsquote von Zimmern noch um 20 bis 25 Prozent höher, da viele Geschäftsreisende als Einzelpersonen in Doppelzimmern nächtigen und somit die Bettenstatistik verfälschen. Aufgrund der rasant gestiegenen Halbjahreszahlen ist 2015 möglicherweise ein Rekordjahr zu erwarten, doch Nolte wiegelt ab: „Im zweiten Halbjahr gibt es in Hannover nur zwei Messen statt vier wie in manch anderem Jahr, da wäre eine solche Prognose überaus gewagt.“

"Die Hochburg der Vier-Sterne-Hotels"

Noch auffälliger als in der Stadt entwickeln sich die Übernachtungszahlen in den 20 Umlandgemeinden der Region. Sie stiegen von 1,20 Millionen (2008) auf 1,62 Millionen (2014). „Hannover ist die Hochburg der Vier-Sterne-Hotels, aber der Feuerwehrmann der Interschutz bucht lieber günstiger in Burgwedel, Hemmingen oder Wennigsen“, begründet der HMTG-Chef den Trend. Dass die Auslastung im gleichen Zeitraum von 29,1 auf 25,7 Prozent gesunken ist, erklärt sich durch die im Umland um rund 50 Prozent gestiegene Zahl der Übernachtungsmöglichkeiten seit 2008.

Die klassischen Touristen, die um der Herrenhäuser Gärten, des Zoos oder des Rathauses willen nach Hannover kommen und hier auch übernachten, sind gegenüber den Geschäftsleuten klar in der Minderheit. Dabei ist die Tourismusförderung der HMTG überaus emsig, bietet etwa seit fünf Jahren eine Fülle von Erlebnispaketen an. Meist handelt es sich um eine Übernachtung mit Frühstück in Kombination mit einem Ticket für Feuerwerkswettbewerb oder Infa, Varieté oder Violinwettbewerb.

Doch mehr als 6000 bis 7000 Übernachtungen pro Jahr springen dabei nicht heraus. „Wir spielen halt nicht in einer Liga mit Dresden oder Leipzig, wo sehr viel historische Bausubstanz erhalten blieb und die Massen lockt“, sagt Nolte. Hannover messe sich hier eher mit Städten wie Bremen, Nürnberg oder Stuttgart. Auch der Zoo, der solche Pakete in Zusammenarbeit mit Hotels anbietet, hat im ersten Halbjahr 2015 gerade einmal 1000 Übernachtungsarrangements verkauft. Schließlich reisen 79 Prozent der Besucher aus Hannover und den Umlandkommunen im 50-Kilometer-Umkreis an - und diese Gäste brauchen keine Übernachtung.

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