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Immobilien-Atlas vorgestellt

Hannover Immobilien-Atlas vorgestellt

Mehr Transparenz bei Immobilien: Vor mehr 100 Besuchern ist am Donnerstagabend im Pressehaus der HAZ der Immobilien-Atlas vorgestellt worden. Die kostenlos nutzbare Wohnlagenkarte zeigt erstmals quartiersgenau auf, wie unterschiedlich die Immobilienlagen in Hannover sind.

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"Der Zeitpunkt für Verkäufe ist gut": Florian Freytag-Groß von Engel & Völkers Hannover im voll besetzten Saal des Pressehauses.

Quelle: Nick Neufeld

Für das neue Format, abrufbar im Internet unter haz.de/immobilien-atlas, kooperiert die HAZ mit dem Immobilienspetzialisten Engel & Völkers in Hannover. Der Wohnungsmarkt in Hannover sei in den letzten Jahren immer attraktiver geworden, sagt Hannovers Engel-&Völkers-Geschäftsführer Sascha Brandes. Zugleich werde es aber immer schwieriger, preiswerte Immobilien zu finden. Der Immobilien-Atlas ersetze zwar nicht das Fachwissen des Profis, der bei Kauf oder Verkauf eines Gebäudes zurate gezogen werden sollte. Er sei aber ein exzellentes Instrument, um sich auf eine Transaktion vorzubereiten.

Vor mehr 100 Besuchern ist am Donnerstagabend im Pressehaus der HAZ der Immobilien-Atlas vorgestellt worden.

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„Dadurch, dass der Immobilien-Atlas einen neuen Blick auf die Lagen Hannovers bietet, ist er wie eine kleine Revolution“, stellte HAZ-Redakteur und Moderator Conrad von Meding gleich zu Beginn klar. Als Gastreferent war Peter Hattenbach aus Schwetzingen gekommen - er hat den Immobilien-Atlas entwickelt und verglich das Produkt mit der vom Auto-Markt bekannten Schwackel-Liste. Für die quartiersgenaue Bewertung seien "viele verschiedene Daten mit unterschiedlichen Gewichtungen eingeflossen“, sagte der Chef des Instituts für innovatives Bauen (iib). Die Karte sei keine reine Preisübersicht, sondern führe etliche Faktoren etwa zum Baualter oder zur Sozialstruktur zusammen.

Florian Freytag-Gross, größter Lizenznehmer von Engel & Völkers Deutschland, hatte in seinem Eingangsstatement ein schönes Bild für die Entwicklung des lokalen Immobilienmarkts gegeben. "Früher haben Immobilienkäufer aus Hannover mit uns nach guten Objekten etwa am Starnberger See gesucht, heute suchen die Leute vom Starnberger See mit uns gute Objekte in Hannover." Während einige Immobilienmärkte zu überhitzen drohten, sei Hannover sehr stabil.

Die digital abrufbare Karte soll Immobiliensuchenden und potenziellen Verkäufern mit einer Skala von eins (mäßig) bis fünf (sehr gut) bei der Kauf- oder Mietentscheidung helfen. Zahlreiche Besucher stellten Fragen, etwa zur Beurteilung bestimmter Lagen oder zur Entwicklung der Immobilienpreise. Engel-&Völkers-Chef Freytag-Gross betonte, dass eine Blase nicht zu befürchten sei, schon gar nicht an einem stabilen Markt wie Hannover. Auf die Frage eines Besuchers, ob man eher jetzt verkaufen oder noch warten solle, sagte Brandes: "Der Zeitpunkt ist gut." Ein starker Preisanstieg sei aktuell nicht zu erwarten. Wer sich ohnehin mit Verkaufsgedanken trage, solle die Entscheidung nicht unnötig lange herauszögern.

Von Tom Solbrig

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