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Immobilien-Kaufpreise in Hannover so hoch wie nie zuvor

Gutachterausschuss für Grundstückswerte Immobilien-Kaufpreise in Hannover so hoch wie nie zuvor

Die niedrigen Zinsen und der Wunsch nach Eigentum haben die Immobilienpreise in Hannover und im Umland erneut stark steigen lassen. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat in seinem Jahresbericht neue Rekordwerte festgestellt.

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Quelle: Archiv

Hannover. Insgesamt wurden bei rund 12 000 Verkaufsvorgängen regionsweit 3,3 Milliarden Euro für Immobilien ausgegeben - 1,5 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und damit ein Allzeithoch. Der Gutachterausschuss wertet alle Notarverträge aus. Sein Bericht ist daher die einzig verlässliche Quelle für die Preisentwicklung.

Mehr Wohnungen verkauft

Am stärksten entwickelten sich die Summen bei gebrauchten Eigentumswohnungen. In Hannover stiegen die Durchschnittspreise erneut um 3,5 Prozent auf 2140 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche - die Spannweite der Durchschnittswerte liegt je nach Baujahr zwischen 1490 und 4070 Euro. Im Umland erhöhten sich die Preise für Eigentumswohnungen sogar um 4,7 Prozent und kommen damit jetzt durchschnittlich auf 1600 Euro pro Quadratmeter. Zwar blieb die Menge der verkauften Gebrauchtwohnungen konstant. Weil aber vermehrt neu gebaut wird, stieg in diesem Segment die Anzahl um 8,5 Prozent auf 575 verkaufte Eigentumswohnungen.

Engpass bei Mietshäusern

Bei Mehrfamilienhäusern begrenzt das Angebot den Markt. Die Zahl der verkauften Gebäude ist um 19 Prozent zurückgegangen - der in diesem Segment getätigte Geldumsatz stieg wegen der Verknappung aber um ebenfalls 19 Prozent.

Einfamilienhäuser begehrt

Freistehende Einfamilienhäuser haben im Stadtgebiet durchschnittlich 405 000 Euro (plus 6,7 Prozent) gekostet, im Umland lag der Durchschnittspreis bei rund 250 000 Euro (plus 5,4 Prozent). Bei Reihen- und Doppelhäusern lag der Preisanstieg mit 4,3 Prozent (Stadt) beziehungsweise 2,7 Prozent (Umland) etwas niedriger.

Kaum Zwangsversteigerungen

Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000 gesunken. Von den regionsweit etwa 12 000 registrierten Verkaufsfällen sind nur 120 in diesem Verfahren abgewickelt worden. Grund ist, dass Eigentümer, die in wirtschaftliche Bedrängnis geraten, ihre Immobilien wegen der starken Nachfrage auch kurzfristig gut verkaufen können.

Landwirtschaft immer teurer

Quer durch alle Kommunen sind die Preise für Landwirtschaftsflächen stark gestiegen: bei Ackerland im Süden Hannovers seit 2010 um 65 Prozent, im Norden Hannovers sogar um 100 Prozent. Grünland wurde um 20 Prozent teurer. Die teuersten Flächen liegen mit 6 Euro pro Quadratmeter bei Hemmingen/Pattensen, die preiswerteste mit 1,80 Euro am Steinhuder Meer.

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