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Dennis G. zu 20 Jahren Haft in USA verurteilt

Mordkomplott Dennis G. zu 20 Jahren Haft in USA verurteilt

Der in Hannover geborene Dennis G. ist in New York wegen eines Mordkomplotts gegen einen US-Drogenermittler zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Er sowie ein weiterer Beschuldigter hatten sich bereits im Januar schuldig bekannt und auch den geplanten Schmuggel von Kokain in die USA eingeräumt.

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Zu 20 Jahren Haft in den USA verurteilt: Der in Hannover geborene Ex-Bundeswehrsoldat Dennis G.

Quelle: Archiv

Hannover/New York. er aus Hannover stammende Ex-Berufssoldat Dennis G. ist von einem Gericht in New York zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der heute 29-Jährige, der bei seiner Großmutter in der Südstadt aufgewachsen ist, hatte gestanden, an einem Mordkomplott beteiligt gewesen zu sein.

Nach Angaben von „Spiegel Online“ war das Gericht in Manhattan mit dem Urteil unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von 22 Jahren Gefängnis geblieben. Der Angeklagte habe glaubhaft seine Reue zum Ausdruck gebracht, soll die Richterin gesagt haben. Dennis G. wird wohl den größten Teil seiner Strafe in einem Gefängnis in oder in der Umgebung von Hannover absitzen. Das Gericht gab die Empfehlung an die Justizbehörde aus, den 29-Jährigen nach Deutschland zu überstellen, damit seiner Großmutter die Möglichkeit gegeben werden kann, ihn zu besuchen.

Der ausgebildete Scharfschütze war im September 2013 auf dem Flughafen von Monrovia, der Hauptstadt des westafrikanischen Staats Liberia, festgenommen worden. Dort sollte er gemeinsam mit einem Komplizen einen amerikanischen Drogenfahnder und dessen Tippgeber, einen Schiffskapitän, ermorden. Für die Täter sollten dabei insgesamt 800 000 Dollar herausspringen. Doch der Auftrag war eine Falle. Die amerikanischen Behörden hatten bereits seit Monaten V-Leute auf Dennis G. und die übrigen Mitglieder der Bande angesetzt. Kopf der Gruppierung, die sich unter anderem für Drogentransporte und als Sicherheitsdienst anheuern ließ, soll der Amerikaner Joseph H., gewesen sein, der sich mit dem Spitznamen „Rambo“ ansprechen ließ. „Wie blöd ich mit vorkomme, mich auf so etwas eingelassen zu haben“, hat Dennis G. einem Bericht der „New York Post“ zufolge vor Gericht gesagt.

Unklar ist bislang, wann der Ex-Soldat an die deutschen Behörden überstellt wird. G. hatte beim Panzergrenadier-Bataillon 441 gedient, das zur 1. Panzerdivision gehört, deren Hauptsitz bis Jahresende in Hannover ist.

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