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Aus der Stadt In Hannover sind die Schmiede los
Hannover Aus der Stadt In Hannover sind die Schmiede los
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22:51 11.07.2011
Die Nachwuchsschmiede: Andreas Rimkus erklärt Mareen und Christopher, wie sie das Eisen zum Glühen bekommen. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

Es rußt, es zischt, es ist heiß, und es ist laut. Aber trotzdem gehen Mareen und Christopher mit Feuereifer zur Sache. Kraftvoll bearbeitet die Zehnjährige dick behandschuht mit dem schweren Hammer das Metall, das ihr gleichaltriger Kollege zuvor im Feuer zum Glühen gebracht hat. Die Gesichter der Kinder sind rußgeschwärzt. Es ist nicht zu überhören und gut zu riechen: Auf dem Platz zwischen Pavillon und Weißekreuzstraße sind die Schmiede los. Und die nächsten zwei Wochen werden sie das Regiment dort auch behalten.

Acht bis 14 Jahre sind die Kinder alt, die Schmiedekünstler Andreas Rimkus für die Feriencard-Aktion um sich geschart hat. Spielerisch will er sie an die Arbeit mit Metall heranführen. „Die Kinder haben kaum Kontakt dazu“, meint der 49-Jährige. Bei seinem „fliegenden Amboss“ ist nun gleich eine ganze Tonne davon vorrätig. Denn so viel hat Rimkus mitgebracht. Die in Form gebrachten Metallstücke schweißen die Nachwuchsschmiede schließlich zu einem Thron zusammen.

Dabei ist Sicherheit Pflicht: „Setz die Schutzbrille auf!“, ruft Rimkus einem Jungen zu, als der – unbebrillt – zum Hammerschlag ansetzen will. Und der viele Ruß im Gesicht? „Den kann man doch abwaschen“, sagt Mareen.

Am Sonnabend, 16., und Sonntag, 17. Juli, ist Familienfest an der Pavillon-Feuerstelle. Von 11 bis 18 Uhr darf dann jeder mal kraftvoll mit dem Hammer zuschlagen.

seh

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