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Aus der Stadt Leichterer Übergang von Schule zu Beruf
Hannover Aus der Stadt Leichterer Übergang von Schule zu Beruf
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00:16 26.11.2016
Von Saskia Döhner
Was soll ich werden? In der Jugendberufsagentur arbeiten Stadt und Arbeitsamt Hand in Hand. Quelle: Waltraud Grubitzsch
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Hannover

Hier arbeitet die Stadt zusammen mit der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter der Region. "Wir sollen nicht, dass die Jugendlichen in den unterschiedlichen Rechtskreisen verloren gehen", sagte Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski am Mittwoch im Schulausschuss der Stadt. Es gebe derzeit viele Angebote, die nebeneinander bestünden, für die Betroffenen seien die Zuständigkeiten oft unklar. Jugendliche dürften nicht in Warteschleifen landen, sondern sollten schnell einen Einstieg ins Berufsleben finden. "Wenn uns das gelingt, sparen wir ganz viel bei den Folgekosten wie Arbeitslosen- oder Sozialhilfe", sagte Rzyski.

Die Jugendberufsagentur soll im Haus der Agentur für Arbeit in der Brühlstraße angesiedelt sein, insgesamt sollen dort 200 Mitarbeiter, davon zehn von der Stadt, zusammenarbeiten "zum Wohle der Jugendlichen", wie Rzyski sagte. Silvia Klingenburg-Pülm (Grüne) sagte, dies sei ein sehr sinnvoller und begrüßenswerter Ansatz. Barbara Kursawe, Lehrervertreterin im Schulausschuss und Pädagogin an der Ricarda-Huch-Schule, betonte, der Bedarf an Berufsberatung sei in den Schulen sehr hoch.

Wie viele Jugendliche in der Jugendberufsagentur jährlich beraten werden, ist noch unklar. Die Frage von FDP-Ratsherr Andreas Bingemer, ob es durch die Zusammenlegung der unterschiedlichen Beratungsangebote auch Einspareffekte gebe, beantwortete Ryski indirekt: Je mehr Jugendliche man in Arbeit bringe, desto mehr spare der Staat an Sozialkosten.

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