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Aus der Stadt „Infra und Region sagen Unwahrheit“
Hannover Aus der Stadt „Infra und Region sagen Unwahrheit“
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00:15 27.01.2014
Von Bernd Haase
Neuer Engpass: In der Kurt-Schumacher-Straße vor der Ernst-August-Galerie müssen sich Bahnen, Autos, Radfahrer und Fußgänger den Straßenraum teilen. Quelle: infra
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Hannover

Die Warnungen waren in einer Ausschusssitzung, in der das Genehmigungsverfahren für drei Bauabschnitte eingeleitet wurde, nicht zur Sprache gebracht worden, obwohl dort auch ein Verkehrsgutachten vorgestellt wurde. „Eine derartige Vertuschung ist vollkommen inakzeptabel und lässt die Glaubwürdigkeit des gesamten Verfahrens abermals in den Keller sinken“, kritisiert Jens Pielawa, Vorsitzender von Pro-D-Tunnel, die nach wie vor dafür kämpft, dass die Stadtbahnlinien 10 und 17 in der Innenstadt künftig unter der Erde fahren. Er war in der Sitzung anwesend und hatte selbst Fragen gestellt.

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Neue City-Einfahrt: In der Goethestraße wird die Bahn über ein Rasengleis rollen.

Die Üstra hatte an die Mitglieder des mit den Stadtbahnplanungen befassten Arbeitskreises eine E-Mail geschickt, deren Inhalt an die Öffentlichkeit gelangte. In ihr wiederholt sie Bedenken, die sie im vergangenen Jahr in einer Anhörung des hannoverschen Rates geltend gemacht hatte. An besucherstarken Tagen etwa in der Vorweihnachtszeit würden Autos auf dem Weg zu den Parkhäusern in der City die Stadtbahnen blockieren. Der Fahrplan sei dann nicht mehr einzuhalten.

„Die Stellungnahme der Üstra bezieht sich auf den Bereich zwischen Leineufer und Steintor“, sagte infra-Geschäftsführer Stefan Harcke gestern nach einer Sitzung des Arbeitskreises. Für diesen Abschnitt seien die Genehmigungsunterlagen nicht fertig und könnten optimiert werden. Wenn es so ist, lässt der Inhalt der E-Mail Raum für Missverständnisse: Die erwähnten Parkhäuser liegen im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße.

Nach Informationen der HAZ sind im Arbeitskreis Wünsche der Stadt in Sachen Gestaltung des Straßenraumes nicht immer mit denen der Stadtbahnplaner in Einklang zu bringen. Die Üstra äußerte sich gestern nicht zu Details, betonte aber, die Sinnhaftigkeit der Trassenplanungen stehe nicht zur Diskussion. Man versuche, durch Mitarbeit im Arbeitskreis zusammen mit allen Beteiligten die Planung zu optimieren.

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