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Innenstadt wird am Sonnabend zur Sicherheitszone

96-Spiel Innenstadt wird am Sonnabend zur Sicherheitszone

Besucher der Innenstadt müssen am Sonnabend wegen des Fußballspiels zwischen Hannover 96 und dem FC St. Pauli erhebliche Behinderungen in Kauf nehmen. Landes- und Bundespolizei stufen die Zweitliga-Partie als Risikospiel ein. 

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Wie schon beim Spiel gegen Dynamo Dresden am 11. September wird die Innenstadt von Hannover für das Zweitligspiel gegen St. Pauli am Sonnabend zur Sicherheitszone. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

Quelle: Archiv

Hannover. Die Behörden werden mit einem großen Aufgebot an Einsatzkräften versuchen, die Fans beider Lager zu trennen. Das Spiel, das um 13 Uhr in der Arena angepfiffen wird, ist ausverkauft. Für die Unterstützung der Mannschaft aus Hamburg werden rund 4500 Anhänger erwartet, unter ihnen etwa 240 gewaltbereite und polizeibekannte Chaoten.

Rund 1000 St.-Pauli-Fans reisen mit dem eigens vom Verein gecharterten Sonderzug von Hamburg zum Bahnhof Fischerhof an. Von dort geht es dann zum Südeingang des Stadions. „Sollte es einen Fanmarsch geben, werden wir ihn mit unseren Kräften begleiten“, sagt Polizeisprecher Mirko Nowak. Das Stadion wird zwei Stunden vor dem Anpfiff geöffnet. Anders als beim ersten Risikospiel der Saison gegen Dynamo Dresden gibt es am Sonnabend kein generelles Alkoholverbot im Stadion. Die Polizei weist aber darauf hin, dass die Ordner angewiesen sind, stichprobenartige Alkoholkontrollen bei den Fans vorzunehmen. Besucher mit mehr als 1,6 Promille dürfen nicht in die Arena. Die Eintrittskarte würde in einem solchen Fall verfallen.

Die Bundespolizei hat es darüber hinaus am Sonnabend im Hauptbahnhof mit weiteren Problemfans anderer Vereine zu tun. Die Behörde rechnet damit, dass Anhänger von Hansa Rostock erst an diesem Vormittag die Heimreise vom Auswärtsspiel ihrer Mannschaft am Freitagabend in Paderborn antreten und über Hannover fahren. Zudem nehmen Fans von Holstein Kiel bei ihrer Anreise zum Spiel in Magdeburg ebenfalls die Strecke über Hannover. Teile der Fans beider Vereine gelten als problematisch. Die Bundespolizisten müssen ein Aufeinandertreffen der Gruppen beim Umsteigen in Hannover verhindern.

Die Polizei weist noch darauf hin, dass der Schützenplatz wegen des Oktoberfestes nicht als Parkplatz zur Verfügung steht. Besucher sollen deshalb auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen, die Eintrittskarten gelten als Fahrausweise für Busse und Bahnen.

Beim Risikospiel am 11. September gegen Dynamo Dresden war es in der Innenstadt weitgehend friedlich geblieben.

(mit sbü)

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