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Aus der Stadt „Krass, ich bin die neue Voice of Germany“
Hannover Aus der Stadt „Krass, ich bin die neue Voice of Germany“
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00:24 21.12.2015
Die Fantastischen Drei: Michi Beck (li.) und Smudo freuen sich mit Jamie-Lee über den Sieg. Quelle: Jörg Carstensen
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Gratulation zum Sieg, Jamie-Lee! Was ist das für ein Gefühl, gerade die wichtigste Castingshow gewonnen zu haben?

Ich weiß gar nicht, ich habe das immer noch nicht richtig realisiert. Heute Morgen, das war eher: aufstehen, fertig machen, losfahren. Da habe ich nicht sofort gedacht: „Wow, krass, ich bin die neue Voice of Germany.“ Es ist einfach alles noch so irreal.

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Die 17-jährige Jamie-Lee Kriewitz aus Bennigsen in der Region Hannover hat das Finale des Gesangswettbewerbs „The Voice of Germany“ gewonnen. Mit ihrer Single "Ghost" überzeugte sie Jury und Publikum.

Die Moderatoren haben den entscheidenden Satz in der Show ja ganz schön hinausgezögert. Was haben Sie gedacht, als Sie mit Ihrem Konkurrenten Ayke Witt Arm in Arm dort auf der Bühne gestanden haben?

Ich hab gedacht, dass er gewinnt. Wir haben uns auch die ganze Zeit gegenseitig ins Ohr geflüstert „Du gewinnst“, „nee, du gewinnst“.

Was hat Sie, neben dem Moment des Sieges, beim Finale besonders bewegt?

Das war der Einmarsch mit meinen Coaches Michi und Smudo (von den Fantastischen Vier, d. Red.) in Manga-Outfits. Das hat mich total gerührt und geehrt, dass sie das für mich gemacht haben. Das zeigt, dass ich denen in der Zeit auch ans Herz gewachsen bin.

Die Kostüme hat Ihre Mutter besorgt?

Nein, nicht komplett. Die Basecap von Michi und das Katzenstirnband von Smudo, die gehören mir, und meine Mutter hat sie mitgebracht. Den Rest haben sie sich in Cosplay-Shops gesucht und mir immer Fotos davon geschickt. Ich fand eigentlich alles cool. Sie haben Sachen gewählt, die zu ihnen passen.

Wie geht es denn nun weiter?

Jetzt stehen hier in Berlin erst mal die Proben für die Tour an und bis Mitte Januar sind wir dann alle auf Konzerttournee. Danach nehme ich eine Single auf. Und dann mal gucken, wie’s weitergeht.

Sie haben jetzt einen Plattenvertrag. Schreiben Sie selbst Songs für Ihre CD?

Nein, das mache ich nicht. Ich dürfte, aber ich trau mich das nicht, denn ich habe noch nie einen richtigen Songtext geschrieben. Aber ich habe volles Mitspracherecht. Also wenn mir daran irgendwas nicht gefällt, dann kann ich das sagen. Ich kann bestimmen, was ich für Lieder haben möchte, wie die Atmosphäre sein soll, wie es klingen soll ...

Und, wie soll Ihre Musik klingen?

Vielleicht ein bisschen Indie-Pop-mäßig. Ich habe bisher Lieder gesungen, die nicht vielen Leuten bekannt waren. Meine Songs werden sich an denen in der Sendung orientieren. „Ghost“, der Finalsong, ist dafür ein schönes Beispiel.

Diesen Song werden Sie natürlich auch auf der Tournee singen. Kommen Sie vorher noch mal in Ihre Heimat zurück?

Ich komme zu Weihnachten für zwei Tage nach Hause. Und Silvester auch.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn Sie nach Hause zurückkommen?

Auf meine beiden Hunde. Ich habe Anja und Lance schon seit Wochen nicht gesehen und vermisse ihr Bellen und sogar ihr Generve. Ich brauche ihre Anwesenheit einfach; dass sie neben mir sitzen und zuhören.

Ihre Familie und die Sänger aus Ihrem hannoverschen Gospelchor Joyful Noise sind nach Berlin gefahren, um Ihnen im Studio die Daumen zu drücken ...

Das war schön! Ich habe mich gefreut zu sehen, dass sie mich unterstützen und so stolz auf mich sind. Das hat mich aus dem Trubel wieder herausgeholt.

Interview: Isabel Christian

Am 9. Januar tritt Jamie-Lee Kriewitz mit allen „The Voice ...“-Finalisten in der Swiss-Life-Hall auf. Karten gibt es in den HAZ-Ticketshops.

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