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Schostok will Entlastung bei Flüchtlingen

Hannovers OB Schostok will Entlastung bei Flüchtlingen

Zur Bewältigung des Flüchtlingszuzugs haben in Hannover nach Einschätzung von Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) eine flexible Verwaltung und eine hilfsbereite Bevölkerung beigetragen. Nun sieht er den Bund am Zug, die Grundlagen für eine gute Integration der Neuankömmlinge zu schaffen, sagt er. 

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Stefan Schostok sieht Bund bei der Flüchtlingsintegration am Zug. 

Quelle: Christian Burkert

Hannover. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) hat eine Entlastung großer Städte bei der Zuweisung neuer Flüchtlinge gefordert. "Wenn der Flüchtlingszuzug weiterhin so stark anwächst wie bisher, brauchen gerade die großen Kommunen mit bereits vielen Flüchtlingen und geringem Platz Entlastung - keine Obergrenze, aber weniger Tempo der Zuweisung", sagte Schostok. "Ob es Möglichkeiten gibt, Kommunen zu fördern, die Platz haben und bereit sind, mehr Flüchtlinge aufzunehmen als ihre Quote vorschreibt, muss im Land konzeptionell überlegt und entschieden werden. Anknüpfungspunkt könnten die Überlegungen des Landes zu Demografiekonzepten sein."

"Ich bleibe dabei, dass es sich lohnt zu prüfen, ob man Anreize geben kann, damit dort, wo mehr Platz ist, mehr Flüchtlinge untergebracht werden können", sagte der Oberbürgermeister. "Wir sind bereit, unsere Verantwortung für die Integration auch zahlenmäßig angemessen zu übernehmen." Schon jetzt allerdings zeige sich das Land bei der konkreten Zuweisung von Flüchtlingen sehr flexibel. Auf Bundesebene forderte Schostok, von guten Improvisationen nun zügig zu einem konsistenten und geregelten Konzept der Einwanderung, Aufnahme und Integration zu kommen. "Das muss von der Außenpolitik, der europäischen Abstimmung, über schnellere Registrierung und Verfahren bis hin zu einem Einwanderungsgesetz reichen und zwischen Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein."

Von Michael Evers/dpa

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