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Bauantrag für Fassaden in Arbeit

Ihme-Zentrum Bauantrag für Fassaden in Arbeit

Bei der Sanierung des Ihme-Zentrums geht es nur schrittweise voran: Der Investor hat den Wohnungseigentümern jetzt einen Bauantrag für die Sanierung der Fassaden in Aussicht gestellt. Wie es im Inneren der Großimmobilie weitergeht, blieb offen.

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Das Ihme-Zentrum soll umgebaut werden.

Quelle: Archiv

Hannover. Anfang Mai sollen bauantragsreife Pläne für eine neue Fassade des Ihme-Zentrums vorliegen. Das haben die Wohnungseigentümer des Großkomplexes am Donnerstag auf einer Informationsveranstaltung des Investors erfahren. Weitere Details zum Zeitplan für die Sanierung der Gewerbeflächen wurden auf der Veranstaltung nicht bekannt. "Wir hatten mehr erhofft, aber nicht mehr erwartet", sagt Thomas Ganskow, Sprecher der Bürgerinitaitive Linden Ihme-Zentrum (Bliz).

Mehr als 200 Eigentümer waren zu der nicht öffentlichen Veranstaltung gekommen. Die Stimmung habe zwischen Skepsis und Zuversicht geschwankt, berichten Teilnehmer. Viele hatten gehofft, dass bereits auch konkretere Pläne für die Umgestaltung des großflächigen Innenbereichs der Immobilie präsentiert würden. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der Investor und Großeigentümer, die Berliner Projekt Steglitzer Kreisel GmbH, dem Oberbürgermeister und Ratspolitikern Ideen vorgestellt, wie das Ihme-Zentrum umgestaltet werden könnte - mit einer Shoppingmall als Verbindung zum Ihmeufer, viel Grün, neuen Wohnmöglichkeiten und Raum für Kultur. Entsprechende baureife Pläne hat das zuständige Architekturbüro RKW aber noch nicht vorgelegt. Wann diese zu erwarten sind, blieb auch am Donnerstag offen.

Erst einmal sollen die Fassaden in Angriff genommen werden, die nach Entwürfen des hannoverschen Architekturbüros Schulze + Partner gestaltet wird. Vorgesehen ist, dass die Eigentümergemeinschaft in etwa vier Wochen einen entsprechenden Beschluss fasst, um dann die Bauanträge einreichen zu können. Nach HAZ-Informationen sind 9 Millionen Euro für die Fassadenarbeiten veranschlagt - die Sanierung des Gesamtgebäudes wird einen dreistelligen Millionenbetrag verschlingen. "Es ist zu hoffen, dass sich auch hinter der Fassade etwas tut - Potemkinsche Dörfer können wir nicht gebrauchen", sagt Bliz-Sprecher Ganskow. Verwaltungsbeirat Jürgen Oppermann meint: "Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung."

Die Stadt wollte sich zum Fortgang der Planungen nicht äußern. Oberbürgermeister Stefan Schostok werde die Ratspolitiker darüber in der öffentlichen Sitzung des OB-Ausschusses am 11. Mai informieren, hieß es. Dort werde auch eine Bewertung zu den Plänen abgegeben. Die Stadt hatte dem Investor zugesichert, ihre Mietverträge im Ihme-Zentrum bis 2020 zu verlängern. Bedingung ist aber, dass bis zur Mitte dieses Jahres Bauanträge zumindest für den ersten Bauabschnitt,  die Fassaden, eingereicht werden.

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So könnte der Komplex einmal aussehen.

Quelle: Archiv
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