Ob das Karstadt-Gebäude umgebaut oder durch einen Neubau ersetzt wird, sei aber noch nicht klar, sagt Albert Sahle, Geschäftsführer der Firmengruppe Sahle aus dem nordrhein-westfälischen Greven. Die Entscheidung hänge davon ab, wie die nun beginnenden Gespräche mit den Mietinteressenten verliefen. Ende März könnten voraussichtlich Details genannt werden, sagt Sahle.
Eine Centerlösung mit mehreren kleineren Geschäften schwebt ihm nicht vor. „Wir wollen auf jeden Fall einen Ankermieter, der mehrere Etagen nutzt“, betont er. Gegebenenfalls könnten ein oder zwei weitere Geschäfte hinzukommen. Doch auch eine Komplettnutzung durch einen einzelnen Mieter sei denkbar. Hannovers Innenstadt und insbesondere die Große Packhofstraße sei „hochinteressant“ für Investoren, meint Sahle, dessen Firmengruppe vor anderthalb Jahren das sogenannte Salamander-Haus mit dem gleichnamigen Schuhgeschäft erworben hat. An der Düsseldorfer Development Partner, die das ehemalige Erdmann-Gebäude in der Großen Packhofstraße gekauft hat, hält Sahle 25 Prozent. Das sei aber eine strategische Beteiligung, die mit dem direkten Engagement in Hannover nichts zu tun habe, sagt der Firmenchef.
Von Stefanie Kaune
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