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Ist der neue Bahnsteig zu eng?

Raschplatz Ist der neue Bahnsteig zu eng?

Nach Ansicht des Seniorenbeirats und von Kommunalpolitikern ist die Endhaltestelle der D-Linie am Raschplatz für Fahrgäste ausgesprochen gefährlich. „Der Hochbahnsteig ist für eine Endhaltestelle einfach zu schmal“, sagte Michael Timpe vom Seniorenbeirat der Stadt im Stadtbezirksrat Mitte am Montagabend.

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Ist auf dem Bahnsteig am Raschplatz genügend Platz? Zumindest gibt es Kritik.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Vor allem wenn Fahrgäste aus den ankommenden Bahnen aussteigen, könne es zu gefährlichen Situationen kommen, weil für die auf dem Hochbahnsteig wartenden Fahrgäste nicht ausreichend Platz sei. „Das macht mir große Sorge“, betonte Timpe. Er sieht die Gefahr, dass durch die räumliche Situation vor allem mobilitätseingeschränkte Fahrgäste Probleme bekommen könnten. Übervoll seien oft auch die Rampen zum Hochbahnsteig der Haltestelle Hauptbahnhof/ZOB, wie sie offiziell heißt. Nach Ansicht von Timpe entsprechen die Maße des Bahnsteigs nicht der geltenden Norm. Zudem befänden sich die Sitzgelegenheiten zu dicht an der Bahnsteigkante, Fahrgäste kämen an sitzenden Üstrakunden kaum vorbei. Er hoffe nicht, dass ein Rollatorfahrer vor eine fahrende Bahn falle, sagte Timpe.

Nach Ansicht des Seniorenbeirats und von Kommunalpolitikern ist die Endhaltestelle der D-Linie am Raschplatz für Fahrgäste ausgesprochen gefährlich.

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Von einer „Dramatischen Situation“ an der Haltestelle sprach Joachim Albrecht von der CDU. Gerade auf diesem Hochbahnsteig hätte man schon vorher mit einem besonders hohen Fahrgastaufkommen rechnen müssen, meinte er. Gunda Pollok-Jabbi (parteilos) berichtete, das sie selbst die enge Situation schon häufig erlebt habe. „Das ist hochgefährlich“, betonte sie. Die Region müsse dringend eine Lösung finden.

Die Infra als Bauherrin der Haltestelle weist darauf hin, dass dieser Bahnsteig die gleiche Größe hat, wie viele andere Hochbahnsteige in dieser Stadt auch. Bei der Infra liegen bislang keine Beschwerden in diese Richtung vor, ebenso wenig bei der Üstra, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

Möglicherweise entstehe der Eindruck durch die Baustellensituation in der Umgebung, meinte Iwannek. So wird erst Anfang Dezember die Treppe Hamburger Allee/Lister Meile fertig sein, zudem sei eine Seite Fußwegs noch nicht ganz ausgebaut. Auf der anderen Seite benötige die Baustelle der Deutschen Bahn noch Platz, dadurch kämen die Fahrgäste derzeit schlecht zur Haltestelle. „Dieses Gefühl überträgt sich womöglich auf den Bahnsteig, der dann als zu beengt empfunden wird“, sagte Iwannek.

Die Stadtbahn der Linie 10 hat nach dem Umbau den Regelbetrieb auf der neuen D-Linie aufgenommen.

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