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„Mein Outfit wird noch bunter“

Jaime-Lee Kriewitz im Interview „Mein Outfit wird noch bunter“

Die Sängerin Jamie-Lee Kriewitz aus Bennigsen steht im Finale der Fernsehshow "The Voice of Germany". Die 17-Jährige berichtet im HAZ-Interview von ihrem Abschied vom Casting-Trubel und ihrem Lampenfieber auf der Bühne.

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Die Kandidatin Jamie-Lee Kriewitz steht beim Halbfinale der Casting-Show "The Voice of Germany" am 10.12.2015 in Berlin auf der Bühne. Foto: Jörg Carstensen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: Jörg Carstensen

Vorab erst mal herzlichen Glückwunsch zum Einzug ins Finale von „The Voice“, Jaime Lee. Wie geht es Ihnen jetzt?

Oh, mir geht’s gut. Es war anstrengend, deswegen bin ich noch ein bisschen kaputt, aber an sich ist alles super.

Am Donnerstag ist Schluss mit dem Casting-Rummel. Unabhängig davon, welchen Platz Sie belegen - was löst der Gedanke an den Abschied bei Ihnen aus?

Ich bin irgendwie froh, dass es vorbei ist, denn es lastet schon großer Druck auf mir. Aber natürlich bin ich auch traurig, weil es eine echt coole Zeit war. Nach der Show kommt ja noch die Konzerttour, aber wenn die zu Ende ist, dann ist es wirklich vorbei. Die anderen werde ich vermissen, wir sind in der Zeit ziemlich zusammengewachsen. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen, mit einigen Leuten in Kontakt zu bleiben.

Sie hat es geschafft. Jamie Lee Kriewitz steht im Finale von "The Voice of Germany". Als dritte Kandidatin zog sie am Donnerstagabend in die Endrunde der Castingshow ein

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Zum Beispiel?

Auf jeden Fall mit Ayke Witt (einer ihrer Konkurrenten im Finale, Anm. d. Red.). Aber ich bin auch mit Meike Rosendahl, gegen die ich in den Battles gesungen habe, und den Zwillingen Anny und Lissy noch in Kontakt.

Wenn Sie in zehn Jahren jemand auf Ihre Zeit bei „The Voice“ anspricht, von welchem besonderen Erlebnis erzählen Sie dann?

Da gibt’s so viele schöne Momente. Total cool war zum Beispiel, mit den Fanta Vier in ihrem Studio meine Single aufzunehmen und mit ihnen daran zu arbeiten. Oder dieser Moment, in dem ich das erste Mal von den Zuschauern weitergewählt wurde.

Was haben Sie in der Casting-Zeit gelernt, was Sie so nicht erwartet hätten?

Überrascht hat mich, wie viel man an einem Tag in diesen Studios drehen muss, damit die Sendung entsteht. Gefühlt werden von all den Sachen, die wir machen, am Ende zwei Prozent im Fernsehen gezeigt. Das erwartet man als Zuschauer gar nicht, wie viel Arbeit das ist und wie viele Leute mitmachen.

Vorab gedreht wird diese Woche ja nicht, denn das Finale wird live gesendet. Sind Sie schon aufgeregt?

Ja, ich bin auf jeden Fall aufgeregter als vor den letzten beiden Live-Shows. Dieses Mal geht es ja darum, wer gewinnt. Außerdem stehen wir nur noch zu viert da, und es fällt mehr auf, wenn einer eine schlechte Leistung bringt, als wenn noch zwölf Leute auf der Bühne sind.

Die Bilder von den Liveshow: Die Bennigserin Jamie-Lee Kriewitz steht im Halbfinale der Castingshow The Voice of Germany.

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Was werden Sie singen?

Ich werde meine eigene Single „Ghost“ singen, und danach noch ein Lied zusammen mit den anderen und der Sängerin Elle King, so wie wir das schon im Halbfinale mit Robin Schulz gemacht haben. Und jeder von uns hat noch einen Star-Act, mit dem er auftreten wird.

Also keine Cover-Songs mehr?

Nein, dieses Mal nicht.

Und was ziehen Sie an?

Das steht schon seit Wochen fest. Für den Idealfall, dass ich ins Finale komme, haben die Stylisten nämlich schon mit mir abgemacht, was ich anziehen werde. Es wird noch ein bisschen bunter als vorher, ich versuche, mich immer ein bisschen zu steigern. Auf jeden Fall ist das kommende mein Lieblingsoutfit. Es wird spannend aussehen und zu mir passen. Aber mehr verrate ich noch nicht.

Interview: Isabel Christian

Zur Person: Jaime-Lee Kriewitz

Jaime-Lee Kriewitz lebt in Bennigsen und bereitet sich zurzeit an der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln auf ihr Fachabitur im Bereich Gestaltung vor. Bevor die 17-Jährige bei „The Voice“ antrat, sang sie im Schulchor und im Gospelchor Joyful Noise. Auch im Netz kennt man Jaime-Lee längst. Ihre Youtube-Videos wurden bereits mehrere Tausend Mal angeklickt. Doch sie fällt nicht nur stimmlich auf. Ihr Faible für den fernöstlichen Modestil „DekoraKei“, bei dem sie etwa Mützen mit Hundeohren und kreischbunte Shirts trägt, ist längst zu ihrem Markenzeichen geworden. Am Donnerstag tritt sie im Finale von „The Voice“ (20.15 Uhr, Pro7) an.

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