Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Jante und Ole Deele behalten Michelin-Sterne
Hannover Aus der Stadt Jante und Ole Deele behalten Michelin-Sterne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:30 17.11.2017
Von Simon Benne
Ausgezeichnet: Das Jante-Team Quelle: Archiv
Hannover

Die Auszeichnung ist ein gastronomischer Ritterschlag. Ein Adelsprädikat für jedes Restaurant. Mit Spannung haben Spitzenköche in ganz Deutschland der Präsentation des neuen „Guide Michelin“ am Dienstag in Potsdam entgegengefiebert, in dem Sterne für die besten Lokale vergeben werden.

Eine Kostprobe im Jante, dem bislang einzigen Sternerestaurant von Hannover.

Das Urteil, das die Gourmets dann verkündeten, hat gleich in zwei Lokalen in der Region für Jubel gesorgt: Sowohl das Jante in der Marienstraße als auch die Ole Deele in Burgwedel haben ihren Stern verteidigt.

„Unser Team hat die Preisvergabe in der Küche live im Internet verfolgt“, sagt Jante-Inhaberin Mona Schrader. Für die Mannschaft um sie und Küchenchef Tony Hohlfeld ist die erneute Auszeichnung eine Bestätigung. Das Jante, das im August 2015 in den früheren Räumen des Le Monde eröffnete, hatte im vergangenen Jahr nach elf Jahren wieder einen Michelin-Stern nach Hannover geholt. „Wir sind uns seither treu geblieben und haben uns nicht verkrampft oder verstellt – es freut uns, wenn wir mit unserer Art überzeugen konnten“, sagt Schrader.

Unser Mitarbeiter Kai Knoche durfte bei Sternekoch Tony Hohlfeld im Restaurant Ole Deele zuschauen und mitarbeiten.

In der Olen Deele in Burgwedel hat man im Einheimsen von Sternen schon Routine; das Team von Inhaberin Elfrun Kühn hat dort seit 2011 nun zum siebten Mal eine solche Auszeichnung erkämpft. „Wir waren uns diesmal fast sicher, dass wir einen Stern bekommen würden“, sagt Kühn selbstbewusst. „Dennoch war die Freude natürlich groß.“ Ihr Team habe sofort eine Flasche Champagner aufgemacht. Allerdings kamen schon kurz nach Bekanntgabe der Sieger um 18 Uhr die ersten Gäste; die Party fiel folglich eher kurz aus: „Wir werden es aber nachfeiern“, sagt Kühn.

Nach Ansicht des Seniorenbeirats und von Kommunalpolitikern ist die Endhaltestelle der D-Linie am Raschplatz für Fahrgäste ausgesprochen gefährlich. „Der Hochbahnsteig ist für eine Endhaltestelle einfach zu schmal“, sagte Michael Timpe vom Seniorenbeirat der Stadt im Stadtbezirksrat Mitte am Montagabend.

Mathias Klein 17.11.2017

Zehntausende Flüchtlinge kamen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Hannover. Ihre neue Heimat hat sie verändert – so wie sie ihre neue Heimat verändert haben. Was ist von den Vertriebenen geblieben? Eine Spurensuche.

Simon Benne 17.11.2017

Die Kripo fahndet weiter nach dem Mann, der am Montagnachmittag mehrere Schüsse im Sahlkamp abgefeuert und dadurch einen 27-jährigen Deutsch-Albaner schwer verletzt hat.

Tobias Morchner 14.11.2017