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Hannover bekommt ein Radrennen für Jedermann

ProAm-Rundfahrt "Dein Tag" Hannover bekommt ein Radrennen für Jedermann

Radsport-Fans aus der Region sollten sich diesen Termin freihalten: Hannover bekommt ein Radrennen für Jedermann. Am 30. Juli wird erstmals eine Rundfahrt für Amateure stattfinden mit Start und Ziel in der City. Tags zuvor steigt das Profi-Radrennen "Die Nacht". 

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Ab aufs Rad: Bei der "Dein Tag"-Tour können Amateure in die Pedale treten.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Jeder kennt die im vergangenen Jahr wiederbelebte Nacht von Hannover. Im kommenden Jahr wird nun die Nacht zum Tag gemacht - genauer gesagt folgt „Dein Tag“ auf „Die Nacht“. Für das Radsport-Ereignis wird ein ganzes Wochenende ausgegeben: Am Sonnabend, 29. Juli, kreiseln die Stars der nationalen und internationalen Radsport-Szene mit der gerade beendeten Tour de France in den Beinen auf einem 850-Meter-Kurs auf dem Friedrichswall. Am Sonntag, 30. Juli,  dürfen sich Amateurfahrer auf einer von zwei längeren Strecken messen: 69 und 113 Kilometer lang sind die Rundkurse durch die südliche und westliche Region Hannover. Die lange Strecke führt zudem durch das Weserbergland und dann über den Deister zurück zum Start-/Zielbereich vor dem Neuen Rathaus. Eine Ausflugstour ist das aber nicht. Wer dabei sein will, sollte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 26 Stundenkilometern drauf haben. Über die kurze Distanz sollten es immerhin noch 24 Stundenkilometer sein. Auf dieser Strecke dürfen auch ­E-Bike-Fahrer starten.

Dieses Wochenende namens ProAm ist im dicht gepackten Eventplan des städtischen Sommers nur deshalb frei, weil das Maschseefest wegen seiner bislang ungünstigen zeitlichen Nähe zum Schützenfest 2017 um eine Woche verschoben wird. Das Loch fahren nun die Radler zu - und bringen viele sportbegeisterte Gäste in die Stadt, wie Hannovers Tourismusmanager Hans Nolte hofft: „Das stärkste Quellland für den hannoverschen Tourismus sind die Niederlande. Dort fährt man gern Fahrrad.“ Das Wochenende werde international beworben, auch in Frankreich, England und Italien. Man denke dabei durchaus langfristig: „Wir gehen davon aus, dass wir fünf Jahre brauchen, um es zu perfektionieren und uns auch gegen andere zu positionieren“, sagt Nolte.

Veranstalterin Stefanie Eichel verspricht: „Wir bringen Hannover 24 Stunden in Bewegung.“ Und der sportliche Leiter Grischa Niermann freut sich auf den langen Kurs: „Mein altes Trainingsgelände. Man hätte ihn schwerer machen können, aber es soll ja jeder ins Ziel kommen, ohne vom Rad zu fallen.“

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