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Jetzt kommen die Flüchtlinge in die Halle 27

Messegelände Jetzt kommen die Flüchtlinge in die Halle 27

Am Montag wird Hannovers größte Notunterkunft für Flüchtlinge bezogen. Die Halle 27 auf dem Messegelände bietet 816 Betten auf 31.300 Quadratmetern. Bis zum 10. März steht sie der Stadt zur Verfügung. Dann muss sie für die CeBit geräumt werden.

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In der Messehalle 27 haben 816 Flüchtlinge Platz.

Quelle: Kutter

Hannover. Hannovers größte Notunterkunft für Flüchtlinge in der Messehalle 27 mit 816 Betten ist bezugsfertig. Am Montag werden die ersten Neuankömmlinge erwartet. Die Feuerwehr hat in der 31.300 Quadratmeter großen Halle am vergangenen Wochenende mit bis zu 160 Helfern insgesamt 17 voneinander abgetrennte Wohneinheiten errichtet. „Aus uns ist ganz nebenbei zusätzlich auch eine kleine Spedition geworden, weil wir allein an diesem Wochenende 1000 Spinde aus unserem Lager in der Göttinger Chaussee hier her transportiert haben“, sagt Feuerwehr-Chef Claus Lange. Neben den sanitären Einrichtungen der Messehalle stehen den Flüchtlingen zudem 16 Dusch- und Sanitärcontainer zur Verfügung. Die Außenbereiche rund um die Halle können die Flüchtlinge ebenfalls nutzen.

Am Montag wird Hannovers größte Notunterkunft für Flüchtlinge bezogen. Die Halle 27 auf dem Messegelände bietet 816 Betten auf 31.300 Quadratmetern.

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Noch ist unklar, aus welchen Erstaufnahmelagern die Flüchtlinge am Wochenbeginn auf das Messegelände gebracht werden. Offen ist auch das zahlenmäßige Verhältnis von Männern, Frauen und Kindern, die in Halle 27 ein vorläufiges zu Hause finden sollen. „Wenn wir Glück haben, bekommen wir wenigsten etwas Vorlauf“, sagt eine Mitarbeiterin der Stadt.

Die Flüchtlinge werden von 24 Sozialarbeitern betreut. Dazu kommen insbesondere in den ersten Tagen vier Mitarbeiter der Stadt, die sich vor Ort um organisatorische Fragen kümmern werden sowie ein Securitydienst, der für die Sicherheit der Flüchtlinge sorgen soll. Die Halle 27 steht der Stadt bis zum 10. März als Notunterkunft zur Verfügung. „Das ist eine Woche vor dem Beginn der CeBit, dann brauchen wir den Platz hier für die Logistik der Computer-Fachmesse“, sagt Wolfgang Kossert von der Messe.

Nach Angaben der Verwaltung leben derzeit rund 4000 Flüchtlinge in Unterkünften der Stadt. Bis Ende Januar kann das Land Hannover noch bis zu 2700 weitere Flüchtlinge zuweisen. Die Suche nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten läuft auf Hochtouren. Anfang Januar nimmt die Stadt mehrere Unterkünfte in Betrieb und schafft damit Platz für 550 Flüchtlinge. Sie werden auf die Standorte in Alt-Vinnhorst, am Vahrenheider Markt und in der Steigertahlstraße verteilt. Hinzu kommen soll noch eine Unterkunft im Wichernstift in Waldhausen und eine an der Lutherschule.

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