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Aus der Stadt Jobcenter erwartet bis zu 10 000 Flüchtlinge
Hannover Aus der Stadt Jobcenter erwartet bis zu 10 000 Flüchtlinge
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00:15 28.05.2016
Von Bernd Haase
Die Jobcenter müssen sich verstärkt mit Flüchtlingen beschäftigen. Quelle: Surrey
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Hannover

"Derzeit kommen bis zu 80 Flüchtlinge in der Woche in unsere Zweigstellen. Die Zahlen werden steigen, weil die Anerkennungsverfahren für Asylbewerber schneller abgewickelt werden als früher", sagt Dietmar Langer, Mitglied der Geschäftsführung der Jobcenter. Die Flüchtlinge seien überwiegend jünger als 25 Jahre und oft eine nicht leicht zu handhabende Klientel. "Wir reden über  Sprachkenntnisse, aber auch über Frustation, die sich bei den Menschen aufgebaut hat", erklärt Langer. Viele seien schon viele Monate in Deutschland, aber bisher wegen der schleppenden Verfahrensabwicklung zum Nichtstun verurteilt gewesen.

Wegen der besonderen Anforderungen richtet das Jobcenter der Region am Kabelkamp in Vahrenheide eine spezielle Anlaufstelle für die Flüchtlinge ein. "Wir wollen ihnen schnell materielle Sicherheit in Form von Hartz-IV-Leistungen bieten, sie aber auch für den Arbeitsmarkt vorbereiten", sagt Langer. Besonders die zweite Aufgabe hat es in sich. In Hannover und dem Umland haben die Jobcenter bereits 118 000 Männer, Frauen und Jugendliche als Kundschaft. Diese Zahl ist seit Jahren stabil, weil Hartz-IV-Empfänger so gut wie nicht von Aufschwüngen am Arbeitsmarkt profitieren.

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