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Jobcenter erhält mehr Personal und Geld

Zustrom an Flüchtlingen Jobcenter erhält mehr Personal und Geld

Das Jobcenter der Region Hannover erhält im kommenden Jahr mehr Personal und auch mehr Geld. Grund ist unter anderem der Zustrom an Flüchtlingen. Geschäftsführer Michael Stier betont, dass einheimische Langzeitarbeitslose nicht unter der besonderen Situation leiden dürften.

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Das Jobcenter in Hannover erhält mehr Personal und Geld.

Quelle: Symbolbild

Hannover. In Beratungsgesprächen hätten einzelne aus dieser Gruppe entsprechende Befürchtungen geäußert. „Das entspricht aber nicht der Faktenlage. Wir engagieren uns für alle hilfsbedürftigen Menschen“, sagt der Geschäftsführer. Um dies zu unterstreichen, werde an den Standorten eine Plakatkampagne unter dem Motto „Wir sagen ja zur Vielfalt“ gestartet.

Nach Lage der Dinge werden die Jobcenter die Auswirkungen der Flüchtlingswelle erst im kommenden Jahr in vollem Ausmaß spüren. Die Asylbewerber müssten zuerst Registrierungs- und Anerkennungsverfahren durchlaufen. „Wir treffen Vorbereitungen“, erklärt Stier. Dies bringe Herausforderungen mit sich, weil niemand wisse, wie viele Menschen zusätzlich kommen und welchen Bildungsstand und Sprachkenntnisse sie mitbringen. Im Jobcenter würden derzeit speziell auf die Bedürfnisse der Flüchtlinge zugeschnittene Projekte entwickelt.

In welchem Umfang das Jobcenter zusätzliches Personal erhält, steht ebensowenig fest wie die Höhe zusätzlicher Finanzmittel. „Wir haben auf jeden Fall genug Geld, um unsere Leistungsberechtigten bei der Erwerbssuche zu unterstützen“, bekräftigt Stier. So seien in diesem Jahr 21,4 Millionen Euro höhere Summen für die berufliche Aus- und Weiterbildung vorgesehen als in den Vorjahren. Durch Teilnahme an Bundesprogrammen wie etwa demjenigen mit dem Titel „Soziale Teilhabe“ zur Begleitung von Langzeitarbeitslosen stünden in den kommenden Jahren zusätzliche 22,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Hilfe für Langzeitarbeitslose ist zuletzt stark in den Fokus der Aktivitäten gerückt. Im Frühjahr hatten das Jobcenter sowie seine Träger Region Hannover und Arbeitsagentur eine Zielvereinbarung getroffen. Sie besagt, dass im laufenden Jahr 18 400 Männer, Frauen und Jugendliche mit einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz in Lohn und Brot gebracht werden sollen. Insgesamt bekommen in der Region Hannover derzeit rund 120.000 Menschen Unterstützung durch das Jobcenter. Etwa 83 000 von ihnen gelten als erwerbsfähig. Nicht alle sind arbeitslos, häufig reicht aber das Einkommen nicht zum Leben, so dass der Betrag aufgestockt werden muss.

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