In Hannover rechnet man damit, dass die Sperre mit Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages am 21. April wieder aufgehoben wird.
So lange aber halten auch die Jobcenter in der Region Hannover verschiedene Maßnahmen zurück. So habe man zum Beispiel die Genehmigung von Qualifizierungsmaßnahmen „gedrosselt“, sagt deren stellvertretender Geschäftsführer Peter Waldburg. Dafür werden derzeit weniger der sogenannten Bildungsgutscheine ausgegeben, mit denen sich die Kunden der Jobcenter auf dem Markt der freien Träger nach Fortbildungsmöglichkeiten umsehen können. „Allerdings sind die Gutscheine immer drei Monate gültig, so dass jetzt noch welche aus dem Januar eingelöst werden“, sagt Waldburg.
Zurückhaltend agiert das Jobcenter zurzeit auch bei der Verlängerung von Ein-Euro-Maßnahmen. Die Termine für die Verlängerung von Maßnahmen hat man eigens auf Anfang Mai verschoben. Dann hofft man zu wissen, wie viel Geld das Ministerium jedem Jobcenter zuweist. „Die Träger müssen daher länger auf die Entscheidung über die Verlängerung warten als sonst“, sagt Waldburg.
Die Haushaltssperre im Frühjahr ist für die Jobcenter nichts Neues. Nur dauere der Schwebezustand in diesem Jahr länger als sonst, heißt es.
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