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Schüler erinnern an Kriegsende

Ehrenfriedhof am Maschsee Schüler erinnern an Kriegsende

Jugendliche aus Griechenland und Polen, Russland und Deutschland haben am Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer gemeinsam an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 72 Jahren erinnert. In Workshops hatten sie die Geschichte der dort beigesetzten NS-Opfer aufgearbeitet.

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Gemeinsames Gedenken: Schüler aus vier Ländern erinnern an das Ende des Krieges vor 72 Jahren.

Quelle: Benne

Hannover. Irgendwann knieten sie alle stumm vor dem Ehrenmal und hielten einander fest an den Händen: Mit einer ausdrucksvollen pantominischen Inszenierung, mit Textbeiträgen und einer musikalischen Collage haben Schüler aus vier Nationen gemeinsam an den 72. Jahrestag des Kriegsendes erinnert. Jugendliche aus Griechenland, Polen und Russland hatten sich gemeinsam mit Tellkampf- und St.-Ursula-Schülern eine Woche lang mit den NS-Opfern beschäftigt, die auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer beigesetzt sind. Zum "Tag der Befreiung" am 8. Mai gestalteten sie dann im Rahmen der internationalen Jugendbegegnung die Gedenkfeier, bei der unter anderem Vertreter von IG Metall und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kränze niederlegten.

Mit einer eindrucksvollen pantomimischen Inszenierung, Textbeiträgen und einer musikalischen Collage haben 38 Schüler aus vier Nationen an den 72. Jahrestag des Kriegsendes erinnert.

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"In dieser Zeit sind wir uns über die Grenzen unserer Nationen hinweg näher gekommen",  sagt die 15-jährige Tellkampfschülerin Elsabeh. Im Rahmen der Feierstunde sangen die Jugendliche Passagen aus ihren Nationalhymnen, sie deuteten in pantomimischen Szenen Kampf und Versöhnung an, legten ein Bekenntnis zu Menschlichkeit und Demokratie ab - und sie zeigten bei alledem, dass es gemeinsame Formen des Gedenkens an den Krieg geben kann. Das Projekt der Jugendlichen sei Teil einer europäischen Erinnerungskultur, sagte Bürgermeister Thomas Hermann: "Das macht Mut - gerade an einem solchen Tag wie heute."

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