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Aus der Stadt Jugendring kritisiert AfD-Vorsitz
Hannover Aus der Stadt Jugendring kritisiert AfD-Vorsitz
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00:15 09.11.2016
Von Andreas Schinkel
Der Stadtjugendring sieht den AfD-Vorsitz „nun mit großer Sorge“. Quelle: Archiv
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Hannover

„Viele Positionen der rechtspopulistischen Parteien und Wählerbündnisse widersprechen dem Selbstverständnis von Jugendverbänden“, heißt es in einer Presseerklärung. Zwar habe sich die Stadt Hannover auf den Weg zu einer „jugendgerechten Kommune“ begeben, aber der Verlauf und das Ergebnis der Ratssitzung mit ihrer Ausschussvergabe sprächen dem Vorhaben Hohn.

Welche Partei welchen Ausschuss leiten darf, wird in einem gesetzlich festgelegten Verfahren geklärt. Die Fraktionen können Wünsche äußern, dabei richtet sich die Reihenfolge des Zugriffs nach der Größe der Fraktion. Als stärkste Gruppe durfte die SPD den Anfang machen und entschied sich für den Internationalen Ausschuss, vermutlich um zu verhindern, dass das Gremium am Ende von der AfD beansprucht wird. An siebter Stelle durfte die sechsköpfige AfD-Fraktion ihren Wunsch äußern und entschied sich für den Jugendhilfeausschuss.

Der Stadtjugendring sieht den AfD-Vorsitz „nun mit großer Sorge“. In dem Ausschuss werde schließlich über die Zukunft von 80 000 Kindern und Jugendlichen entschieden. Der Rat habe der AfD ein Forum geboten. „Das ist zutiefst bedauerlich“, sagt der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Wilfried Duckstein.

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Mit einem musikalischen Umzug durch die nächtliche City protestieren Studenten am Samstagabend gegen die Wohnungsnot in Hannover. Die Gruppe rund um zwei Musikwagen mit Lautsprechern und Diskokugel startete mit etwas Verspätung gegen 19 Uhr am Welfenschloss. Ziel ist der Lindener Küchengartenplatz.

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