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Aus der Stadt Junge Handwerker präsentieren ihre Meisterleistungen
Hannover Aus der Stadt Junge Handwerker präsentieren ihre Meisterleistungen
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00:36 25.03.2018
Unikate aus Silikonformen: Jil Köhn präsentiert Broschen. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

„Bühne frei für junge Künstler!“ Schmuckunikate, faltige Lampenschirme und Porzellanarbeiten- Mit der Eröffnung am Freitagabend präsentiert die Handwerkskammer Hannover rund 200 Exponate auf seiner Ausstellung „Junge Talente“. Achtzehn nationale Künstler aus sieben Werkbereichen, die per Fotobewerbung ausgewählt worden sind, stellen ihre letzten Arbeiten vor. 

Die Veranstaltung soll ihnen ein besonderes Sprungbrett geben und die Öffentlichkeit gleichzeitig auf die zeitgenössische Kreativszene des Kunsthandwerks und Designs aufmerksam machen. „Wir wollen ein Zeichen setzen, damit die junge Generation ihre eigene Bühne bekommt, gleichzeitig wollen wir für das Handwerk werben“, so der Peter Stoschus, Ausstellungs- und Veranstaltungstechniker der Einrichtung.

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Angehende Künstler zeigen ihre handwerklichen Fähigkeiten bei der Ausstellung "Junge Talente" der Handwerkskammer.

Auf zwei Geschossen können Besucher die Exponate bestaunen, anfassen, aber auch kaufen. Wenn man im Untergeschoss schlendert, springt der Halsschmuck von Helen Habtay ins Auge. Auf den ersten Blick wirkt es, als wäre Holz das Material dieses Schmuckstückes. Bei genaueren Betrachten und Anfassen lässt sich jedoch Leder und Gummi erkennen. Mit der Zusammenarbeit von verschiedenen Materialien soll der Betrachter „provoziert und irritiert“ werden. Das Unikat hat damit auch seinen stolzen Preis: 1.680 Euro kostet es. 

Günstiger, aber genauso hinreißend sind die Ausstellungen der 29-Jährigen Jil Köhn. Mit selbstgemachten Silikonformen, gewonnen aus Holzsplittern und Edelsteinen, gießt die Studentin Broschenunikate. Jedes Mal auf Neue ist das Aussehen eines Schmuckstückes nach dem Ausgießen eine Überraschung.

Das ist es was ein Unikat ausmacht: Es hat eine eigene Geschichte dahinter. Ihre Inspiration bekommt Köhn im Wald während ihrer Spaziergänge, wo sie auch die nötigen Holzsplitter sammelt. Auf die Frage, wie man auf solch eine Idee kommt, gibt es aber keine klare Antwort. „Ich habe keine Ahnung!“, sagt die Studentin und lacht.

Interessierte haben die Möglichkeit vom 24. März bis 28. April vorbeizukommen Die Eröffnung beginnt am Freitagabend um 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. 

Von Marta Goc

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