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Juwelier-Räuber zu 10 Jahren Haft verurteilt

Prozess in Hannover Juwelier-Räuber zu 10 Jahren Haft verurteilt

Das Schwurgericht in Hannover hat am Montag einen 33-Jährigen unter anderem wegen versuchten Mordes und erpresserischen Menschenraubes zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte hatte eine Juweliermitarbeiterin entführt, den Tresor in dem Geschäft geleert und mit einer Gaspistole auf einen Polizisten geschossen. 

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Quelle: Strathenschulte/dpa

Hannover. Im Falle der Entführung einer Verkäuferin eines Juweliergeschäftes und der anschließenden Schießerei mit Polizeibeamten in der hannoverschen Innenstadt ist der Täter bereits am zweiten Prozesstag verurteilt worden. Die Schwurgerichtskammer stellte fest, dass sich der 33-jährige Veljko M. mehrerer Vergehen schuldig gemacht hatte: versuchter Mord an einem Polizeibeamten, bewaffneter Diebstahl und gemeinschaftlich verübter erpresserischer Menschenraub in Tateinheit mit schwerer räuberischer Erpressung. Der aus Serbien stammende Angeklagte legte ein Geständnis ab.

Nach einem Überfall auf einen Juwelier in Hannover muss sich ein 33-Jähriger seit Montag wegen versuchten Mordes und Entführung am Landgericht verantworten.

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Demnach hatte er zunächst gemeinsam mit drei Mittätern deine Juweliermitarbeiterin entführt, um den Schlüssel sowie den Zugangscode für den Tresor zu erpressen. Vor dem Ausräumen des Tresors hatte der von der Polizei überraschte Angeklagte mit einem im Laden gefundenen Gasrevolver auf einen Polizisten geschossen. 

Vor Gericht behauptete der Angeklagte allerdings, er habe gewusst, dass die von ihm im Juweliergeschäft gefundene Waffe nur eine Gaspistole gewesen sei. Dies habe er auf dem Lauf der Waffe gelesen. Das Gericht hielt diese Einlassung indes für unglaubwürdig.

Auch bestritt der Angeklagte, zu der weltweit agierenden "Pink-Panther"- Bande zu gehören. Diese sei nur ein Mythos. 

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 11 Jahren gefordert, die Verteidigung 7 Jahre.

miz/r.

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