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Danzmann erklärt die Gravitationswellen

Wissenschaftsshow Danzmann erklärt die Gravitationswellen

Sie haben schon mal von Gravitationswellen gehört, wissen aber nicht, was das genau ist? Da gibt es Abhilfe: In zwei Wissenschaftsshows erklären Karsten Danzmann und Michèle Heurs das physikalische Phänomen.

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Gravitationswellen verständlich erklärt: Benjamin Knispel mit dem Michelson-Interferometer. Foto: Thomas

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Viele wissen über diese Gravitationswellen genau drei Dinge: Erstens, dass sie ungeheuer bedeutsam sind. Zweitens, dass Hannovers Lokalpatrioten auf ihre Entdeckung stolz sein können. Und drittens, dass schwer zu verstehen ist, was genau es mit ihnen auf sich hat. Doch Karsten Danzmann arbeitet daran, dass sich das ändert.

Mit einer unterhaltsamen Wissenschaftsshow wollen der Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (MPI) und seine Kollegin Michèle Heurs das Thema im Historischen Museum jetzt allgemeinverständlich vermitteln. Dem Team um den Hannoveraner Danzmann war es 2015 erstmals gelungen, Gravitationswellen nachzuweisen. Eine nobelpreiswürdige Sensation von globaler Bedeutung: „Zugleich ist sie bereits jetzt Teil unserer Stadtgeschichte“, sagt Katharina Rünger vom Historischen Museum. Der mit Klangbeispielen und kleinen Experimenten garnierte Vortrag steht am 16. Mai, 18 Uhr, unter dem Titel „In Space No One Can Hear You Scream - oder: Wie klingt der Urknall?“. Der Eintritt ist frei.

Beim Internationalen Museumstag geht es dann am 21. Mai von 12 bis 16 Uhr im Historischen Museum erneut um die Gravitationswellen. Wissenschaftler präsentieren Satelliten und Teleskope. Es gibt Workshops, bei denen Kinder ab zwölf Jahren Gravitationswellen erforschen können. Besucher dürfen an Computerspielen den Klang des Weltalls erkunden, Geräusche aus dem Universum herausfiltern - und das Michelson-Interferomter kennenlernen, mit dem sich Gravitationswellen nachweisen lassen.

„Wenn im All ein Stern explodiert oder zwei Schwarze Löcher zusammenstoßen, entstehen solche Wellen“, sagt Benjamin Knispel, Physiker am MPI. Wie Wellenringe im Wasser breiten sie sich aus und stauchen oder dehnen dabei den Raum. „Sie verändern auch den Abstand zwischen den Spiegeln im Michelson-Interferometer“. Laserstrahlen, die von den Spiegeln reflektiert werden, verändern sich dadurch - und machen die Wellen gewissermaßen sichtbar. Eine Erleuchtung ganz eigener Art.

Exklusiv zum Museumstag können HAZ-Leser mit ein wenig Glück am 21. Mai eine Führung hinter die Kulissen des Museums gewinnen. Der stellvertretende Museumsleiter Dr. Andreas Fahl nimmt die fünfmal zwei Gewinner um 11 Uhr mit in die Archive des Museums. Um zu gewinnen, rufen Sie heute unter (01 37) 9 88 08 02 an und hinterlassen Sie eine Rückrufnummer. Ein Anruf kostet 50 Cent aus dem Telekom-Festnetz. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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