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Aus der Stadt Vorverkauf zum Kleinen Fest startet am 1.März
Hannover Aus der Stadt Vorverkauf zum Kleinen Fest startet am 1.März
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00:15 03.03.2016
Von Conrad von Meding
Der Mann mit dem Zylinder ist wieder da: Harald Böhlmann läutet den Kartenvorverkauf für das Kleine Fest im Großen Garten ein. Quelle: Rainer Surrey
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Hannover

Ring frei für den alljährlichen Ansturm auf Norddeutschlands beliebtestes Kleinkunstfestival: Heute startet der Kartenvorverkauf zum Kleinen Fest im Großen Garten. Bis Monatsende können via Internet oder auf dem Postweg bis zu sechs Karten pro Bestellung gebucht werden. Ab 13. Juli gibt es in Herrenhausen dann wieder 16 Abende mit 115 Künstlern – darunter etwa ein Drittel bekannte Gesichter und der Rest echte Hannover-Premieren.
Welche Künstler sind dabei?
Neu ist zum Beispiel der Hopla-Zirkus aus Belgien. Die Künstler inszenieren eine Persiflage auf Wrestlingshows, haben Trampoline in ihren Boxring eingebaut und verbinden Akrobatik mit Klamauk. Cheforganisator Harald Böhlmann sagt: „Das ist mit das Komischste, was meine Mitorganisatorin Ghita Cleri und ich je gesehen haben.“ Ebenfalls im Programm: Das neue Projekt der „Jumbo-Brothers“ aus Nairobi. Im vergangenen Jahr hatten die fünf Kenianer beim Kleinen Fest als „Black Blues Brothers“ debütiert, jetzt haben sie im Auftrag des Kleinen Fests eine neue Show kreiert. Wieder dabei ist auch Bauchredner Tricky Niki, der sich beim jüngsten Gartenspektakel so viele Fans erobert hat, dass sein Herbstgastspiel im Theater am Aegi Wochen im Voraus ausverkauft war. Und, na klar: Der kleine Frans wird wieder seine Gurke schälen, Sascha Korff seine Spontanshow abziehen, Herr Momsen sein Puppenmaul plappern lassen, und Matthias Brodowy ist ebenso gesetzt wie die orientalische Bar der Mocca-Maker oder die Walkacts im Garten.
Wann gibt es das Gesamtprogramm?
Alle Details für die 30 Bühnen und fünf weiteren Spielstätten gibt es wie immer im Mai. „Es sind noch nicht alle Verträge abgeschlossen“, sagt Böhlmann geheimnisvoll.
Klar ist aber: Es gibt wieder jeden Abend Feuerwerk, mit Rücksicht auf die Anwohner aber nur sechsmal das laute Höhenfeuerwerk und zehnMal ein „geräuschreduziertes“. An welchen Tagen, wird erst sehr kurzfristig entschieden. Eigentlich sind es sogar 17 Abende – vorab gibt es wie immer eine Exklusivaufführung für die Freunde der Herrenhäuser Gärten, die von dem Verein auch bezahlt wird und für die Organisatoren stets eine Art Generalprobe ist.
Wie ist das mit den Karten?
Insgesamt gibt es 53 000 Karten im Vorverkauf. Die Nachfrage ist meist um das Drei- bis Vierfache höher. Deshalb gilt wieder das Zufallsgenerator-Verfahren: Vorbestellungen sind bis Ende März möglich, im April zieht ein Computer die Gewinner, die bis Mitte Mai benachrichtigt werden. Weiterverkauf zu überhöhten Preisen ist verboten. Alle Karten sind personalisiert, sodass zurückverfolgt werden kann, wer Karten überteuert weiterverkauft. Im vergangenen Jahr sind mehrere Verkäufer erwischt worden.
Kann man seine Chance erhöhen?
Ja, und das ist eigentlich ziemlich einfach. Die am stärksten nachgefragten Tage sind stets die Sonnabende. Böhlmann berichtete gestern, dass im vergangenen Jahr allein für einen Sonnabend 29 000 Kartenbestellungen eingegangen seien. Reingelassen werden pro Abend aber nur 3500 zahlende Besucher: 3300 Karten gibt es pro Abend aus dem Vorverkauf, 200 von der Abendkasse. Böhlmann hat daher einen schlichten, aber effektiven Tipp: „Bestellen Sie Karten für die Mittwoch-Termine.“ Auch die Sonntage seien deutlich schlechter gebucht als Freitage und vor allem eben die Sonnabende. „Es gibt Leute, die beschweren sich, dass ihr Nachbar mehrfach Karten bekommen hat und sie drei Jahre hintereinander nicht – und wenn man nachfragt, dann erfährt man, dass sie immer für sonnabends bestellt haben“, sagt Böhlmann. Für einen Sonntag habe es 2015 sogar nur 4000 Bestellungen gegeben – „da ist bei 3500 verkauften Karten die Chance hoch“, verrät Böhlmann.
Was passiert im Gartentheater?
Der Magier Hans Klock kommt nicht – das hat Böhlmann für dieses Jahr kategorisch ausgeschlossen. Aber es werde definitiv ein anderes qualitätsvolles Programm im Gartentheater geben – Verhandlungen laufen. Auch für die Zeit außerhalb der Kleine-Fest-Saison gibt es Pläne für das Gartentheater, allerdings kein Musical. Gartendirektor Ronald Clark wird das Sommerkonzept am 18. März vorstellen.
Gibt es noch eine Besonderheit?
Im vergangenen Jahr hat das Kleine Fest seinen 30. Geburtstag gefeiert, das war ein ziemliches Spektakel. Auch in diesem Jahr gibt es eine Art kleines Jubiläum: Die Veranstalter erwarten den Millionsten Besucher.

Karten kosten 30 Euro, ermäßigt 17 Euro. Wer kleiner ist als 1,11 Meter, kommt kostenlos hinein. Der Link zur Kartenbestellung: www.kleinesfest-hannover.de.  Papierformulare liegen unter anderem in den hannoverschen Bürgerämtern aus.

Los geht´s: Das "Kleine Fest im Großen Garten" ist eröffnet. Bis zum 30. Juli 2015 sind dort auf mehr als 30 Bühnen zahlreiche Künstler in Aktion zu bewundern.
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