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Aus der Stadt Katholiken legen Gemeinden zusammen
Hannover Aus der Stadt Katholiken legen Gemeinden zusammen
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00:15 21.09.2017
Feierlich: Der Pastoralbereich Hannover-Süd wird verkündet. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Vom alten Prinzip „Eine Kirche, ein Pfarrer, eine Gemeinde“ haben sich die Katholiken in Hannover jetzt endgültig verabschiedet. Am Sonntag wurde in der überfüllten St.-Augustinus-Kirche in Ricklingen mit einer feierlichen Messe offiziell der Pastoralbereich Hannover-Süd aus der Taufe gehoben. Thomas Berkefeld, bislang Pfarrer für die Gemeinde St. Oliver in Laatzen, ist nun auch noch für die Pfarreien St. Bernward in Döhren, St. Augustinus in Ricklingen und Heilige Engel in Kirchrode zuständig.

Von Propst Martin Tenge wurde er mit seinem Team in sein Amt eingeführt. „Wir werden weniger, der Tatsache muss man ins Auge sehen“, sagte Tenge. Deshalb kümmere sich Berkefeld eben um zehn Kirchen. Den gut 600 Gottesdienstbesuchern riet Tenge, „nicht zögerlich, sondern zuversichtlich in die Zukunft“ zu gehen.

Berkefeld sagte in seiner Begrüßung, er freue sich, dass auch evangelische Geistliche und Politiker die Messe mitfeierten. Unter anderem waren Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth gekommen.

Bei der Basis überwiegt die Zustimmung zur Zentralisierung: Philipp Thiele aus Laatzen findet dies eine „große Chance“. Ein anderer Mann sagt: „Früher war die Kirche Heiligabend allein mit Katholiken nur aus Ricklingen voll, ohne Hemmingen und Pattensen.“

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