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Katja Riemann besucht das Astor-Kino

Vorstellung von "Mängelexemplar" Katja Riemann besucht das Astor-Kino

Das Astor-Kino mausert sich immer mehr zu Hannovers Schaubühne für die deutsche Filmprominenz. Freitagabend besuchten mit Katja Riemann und Claudia Eisinger zwei klangvolle Namen des deutschen Kinos das Lichtspielhaus an der Nikolaistraße, um ihren neuen Film "Mängelexemplar" vorzustellen.

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Von links: Laura Tonke, Katja Riemann, Laura Lackmann und Claudia Eisinger im Astor-Kino.

Quelle: Link

Hannover. Zusammen mit Regisseurin und Drehbuchautorin Laura Lackmann reisen sie zurzeit durch die Republik, um ihren neuen Film „Mängelexemplar“ vorzustellen - eine Kinoadaption von Sarah Kuttners gleichnamigen Roman. "Der Roman ist grandios von Laura Lackmann adaptiert worden", lobt Riemann und fügt hinzu: "Das Buch habe ich natürlich gelesen."

Die Tragikomödie dreht sich  - genau wie die Vorlage - um die depressive Karo, gespielt von Claudia Eisinger. "Erst verliert sie ihren Job, dann ihre Beziehung - und sie steht vor dem Trümmerhaufen ihres Lebens, den sie aufräumen muss. Das geschieht mit vielen emotionalen Tiefgängen", beschreibt Eisinger ihre Rolle und die Handlung. "Claudia hat den Spagat geschafft und Karo liebenswert gemacht, obwohl sie zeitweise eine nervige, unsympathische Bratze ist", sagt die Regisseurin. Laut Lackmann erzähle der Film ein bisschen auch ihre Geschichte: "Ich bin selbst acht Jahre zur Therapie gegangen, bin diagnostiziert depressiv, nehme Medikamente und habe mit dem Thema wahnsinnig viele Berührungspunkte." Trotz des ernsten Themas ist die Romanverfilmung kein düsterer Streifen geworden - da sind sich Regisseurin und Darstellerinnen einig. "Das ist kein trauriger Film, mit traurigen Menschen in traurigen Wohnung", sagt Riemann, die Karos Mutter Luzy spielt: "Es ist ein leichter, lebendiger Berlin-Film geworden, der Spaß macht."

von Christian Link

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