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Keine Haftprüfung im Fall der Koffer-Babys

Was geschah in Vahrenwald? Keine Haftprüfung im Fall der Koffer-Babys

Laura S. in Untersuchungshaft: Die mutmaßliche Mutter zweier Babys, von denen vor zwei Wochen eins tot und eins lebend in einem Koffer gefunden wurden, wird am Dienstag nun doch nicht vor Gericht aussagen. Noch immer ist unklar, was in der Wohnung in Vahrenwald geschehen ist.

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Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Die mutmaßliche Mutter zweier Babys, von denen vor zwei Wochen eins tot und eins lebend in einem Koffer gefunden wurden, wird am Dienstag nun doch nicht vor Gericht aussagen. Die Verteidigung hat den Antrag auf Haftprüfung zurückgezogen. Das bestätigte Matthias Waldraff, der Anwalt der Mutter, auf Anfrage der HAZ. Ursprünglich hatte ihr Pflichtverteidiger Björn Nordmann den Antrag eingereicht, nachdem Laura S. in Untersuchungshaft geschickt worden war. Nordmann, dem zu diesem Zeitpunkt lediglich der Haftbefehl vorgelegen hatte, empfand die darin aufgeführten Vorwürfe als nicht ausreichend. Die Staatsanwaltschaft hatte Laura S. wegen des Verdachts der Tötung und der versuchten Tötung festnehmen lassen. Nordmann hatte damals angekündigt, Laura S. werde sich beim Haftprüfungstermin erklären.

Dazu kommt es nun nicht. „Wir werden erst einmal das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchungen abwarten“, sagt Waldraff. Danach könne man noch immer einen erneuten Antrag auf Überprüfung der Haftgründe stellen. Die Familie der Verdächtigen hatte Waldraff zusammen mit seinem Partner Patrick Ackermann zum Wahlverteidiger berufen.

Von Isabel Christian

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