Volltextsuche über das Angebot:

25°/ 14° Gewitter

Navigation:
Einnahmeverluste durch freies Parken für E-Autos

Kommunalpolitik Einnahmeverluste durch freies Parken für E-Autos

Fahrer von E-Autos müssen künftig keine Parkgebühren mehr in Hannover zahlen. Aber dadurch verliert die Stadt Einnahmen von schätzungsweise 10 000 Euro pro Jahr, obwohl bisher nur wenige Elektroautos in Hannover gemeldet sind.

Voriger Artikel
Stadt verzeichnet hohe Steuereinnahmen
Nächster Artikel
Das war der Morgen in Hannover am 11. Februar

Fahrer von Elektrofahrzeugen müssen künftig keine Parktickets ziehen - und die Stadt verzichtet auf Zehntausende Euro.

Quelle: Markus Scholz

Hannover. In Hannover müssen Fahrer von Elektroautos künftig keine Münzen mehr in Parkautomaten werfen. Eine Änderung der Gebührenordnung hat der Finanzausschuss am Mittwoch beschlossen. Auf Nachfrage der FDP teilt die Stadt aber mit, dass damit Einnahmeverluste verbunden sind. "Der Betrag ist schwer zu kalkulieren, aber es handelt sich um etwa 10 000 Euro pro Jahr, bei mehr Fahrzeugen auch Zehntausende von Euro im Jahr", sagt Fachbereichsleiter Peter Freiwald in der Ausschusssitzung. Daher habe man die Gebührenbefreiung auch bis zum Jahr 2020 begrenzt. Bisher sind nur wenige Hundert Elektrofahrzeuge in Hannover gemeldet. Die Stadt rechnet damit, dass die Zahl steigt.

Damit Politessen sichergehen können, dass es sich tatsächlich um ein E-Auto handelt, das ohne Ticket parkt, müssen die Fahrzeuge ein besonderes Nummernschild tragen (E-Kennzeichen). Diese Möglichkeit hat der Gesetzgeber erst im vergangenen Jahr geschaffen. E-Kennzeichen bekommen nicht nur Fahrzeuge mit Elektroantrieb, sondern auch Hybridautos, wenn sie bestimmte Grenzwerte beim Ausstoß von Kohlendioxid einhalten.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
So stylt sich Hannover

Wie stylisch kleiden sich die Hannoveraner? Die Modebloggerinnen von GGSisters schauen sich jede Woche für die HAZ in der City und auf Events in der Stadt um.

Sie wollen auch einen kleinen Beitrag leisten, um Flüchtlingen in der Region zu helfen? Dann sind Sie hier genau richtig. Das HAZ-Portal "Hannover hilft" bringt freiwillige Helfer aus der Bevölkerung und die professionellen Hilfsorganisationen zusammen – damit die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird. mehr

Anzeige
MHH stellt neue OP-Methode vor

Chirurgen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine neue Operationsmethode für eine Schädelfehlbildung bei Neugeborenen entwickelt. Zum ersten Mal weltweit sei nun ein fünf Monate alter Junge mit der neuen Methode operiert worden. Das Netz besteht aus Polyglycolid, es löst sich nach einigen Monaten auf und wird durch körpereigene Knochen ersetzt.