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Einnahmeverluste durch freies Parken für E-Autos

Kommunalpolitik Einnahmeverluste durch freies Parken für E-Autos

Fahrer von E-Autos müssen künftig keine Parkgebühren mehr in Hannover zahlen. Aber dadurch verliert die Stadt Einnahmen von schätzungsweise 10 000 Euro pro Jahr, obwohl bisher nur wenige Elektroautos in Hannover gemeldet sind.

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Fahrer von Elektrofahrzeugen müssen künftig keine Parktickets ziehen - und die Stadt verzichtet auf Zehntausende Euro.

Quelle: Markus Scholz

Hannover. In Hannover müssen Fahrer von Elektroautos künftig keine Münzen mehr in Parkautomaten werfen. Eine Änderung der Gebührenordnung hat der Finanzausschuss am Mittwoch beschlossen. Auf Nachfrage der FDP teilt die Stadt aber mit, dass damit Einnahmeverluste verbunden sind. "Der Betrag ist schwer zu kalkulieren, aber es handelt sich um etwa 10 000 Euro pro Jahr, bei mehr Fahrzeugen auch Zehntausende von Euro im Jahr", sagt Fachbereichsleiter Peter Freiwald in der Ausschusssitzung. Daher habe man die Gebührenbefreiung auch bis zum Jahr 2020 begrenzt. Bisher sind nur wenige Hundert Elektrofahrzeuge in Hannover gemeldet. Die Stadt rechnet damit, dass die Zahl steigt.

Damit Politessen sichergehen können, dass es sich tatsächlich um ein E-Auto handelt, das ohne Ticket parkt, müssen die Fahrzeuge ein besonderes Nummernschild tragen (E-Kennzeichen). Diese Möglichkeit hat der Gesetzgeber erst im vergangenen Jahr geschaffen. E-Kennzeichen bekommen nicht nur Fahrzeuge mit Elektroantrieb, sondern auch Hybridautos, wenn sie bestimmte Grenzwerte beim Ausstoß von Kohlendioxid einhalten.

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Sophie Mühlmann hat 13 Jahre lang als Asienkorrespondentin in Singapur verbracht. Von dort aus bereiste und beschrieb sie die riesige Region zwischen Afghanistan, Ozeanien und Nordkorea. Zuvor war sie für den ARD-Hörfunk mehrmals als Korrespondentenvertretung und „Feuerwehr-Reporterin“ in China im Einsatz. Seit dem vergangenen Sommer ist sie nun Neu-Hannoveranerin.