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Noch keine Spur nach Banküberfall

Santander-Bank an Vahrenwalder Straße Noch keine Spur nach Banküberfall

Am Mittwochmorgen wurde die Santander-Bank an der Vahrenwalder Straße von zwei bewaffneten Räubern überfallen. Bisher tappt die Polizei noch im Dunkeln und die Täter sind auf freiem Fuß. Möglicherweise kann das Videoüberwachungssystem und eine Öffentlichkeitsfahndung helfen.

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Dem Filialleiter gehe es „den Umständen entsprechend gut“, heißt es vonseiten der Santander-Bank. Die Räuber hatten ihn vor der Bank abgepasst.

Quelle: Christian Elsner

Hannover. Nach dem Überfall auf eine Filiale der Santander-Bank an der Vahrenwalder Straße am Mittwochmorgen sind die beiden Räuber nach wie vor auf der Flucht. „Wir werten derzeit alle Hinweise und Spuren aus, können aber noch keine näheren Details nennen“, sagt Polizeisprecherin Martina Stern. Auch über Videokameras in den Räumen, die möglicherweise das Tatgeschehen oder die Täter aufgezeichnet haben könnten, konnte sie aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskunft geben. Sollte es jedoch Fotos geben, so muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob mithilfe der Aufnahmen eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet wird.

Zwei Männer hatten die Filiale an der Vahrenwalder Straße am Mittwoch ausgeraubt. Sie lauerten dem Filialleiter vor der Bank auf, bedrohten ihn mit einer Schusswaffe, zwangen ihn in die Bank und überwanden so die Sicherheitssysteme. Drinnen verlangten sie von ihm und zwei Kollegen Geld.

Bei einem Banküberfall auf die Santander-Filiale in Vahrenwald sind zwei Räuber mit ihrer Beute geflüchtet.

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Die Bankfiliale blieb auch am Donnerstag geschlossen, am Freitag soll sie aller Voraussicht nach wieder zu den gewohnten Zeiten öffnen. Dem Filialleiter geht es nach Angaben eines Sprechers der Santander-Bank „den Umständen entsprechend gut“. Den Mitarbeitern stehe professionelle Hilfe zur Verfügung, sagte er.

Welche Spuren die Erfahrung eines Banküberfalls bei Betroffenen hinterlassen kann, weiß Karin von Schroeter. Sie arbeitet bei der Opferhilfeorganisation Weißer Ring in Hannover. „Wir haben häufig mit Opfern von Überfällen zu tun“, sagt sie. Darunter sind nicht nur Mitarbeiter von Banken, sondern auch Angestellte von Supermärkten, Tankstellen und Spielhallen.

Ein Überfall, sei er noch so glimpflich ausgegangen, könne vor allem psychische Schäden hinterlassen. „Sie gucken sich ständig um, gehen teilweise gar nicht mehr raus oder meiden die Gegend, wo es passiert ist“, sagt von Schroeter über das Verhalten von Betroffenen. Bei der Therapie lernen Betroffene, über ihre Ängste zu sprechen und sie so zu überwinden. „Wie schnell das geht, hängt von der Persönlichkeit der Opfer ab“, sagt von Schroeter.

Bei der Santander Bank ist man nun dabei, das bestehende Sicherheitssystem zu prüfen. Details dazu wollte der Sprecher nicht nennen. Wie das Sicherheitssystem gestaltet ist und welche Mechanismen zum Einsatz kommen, obliegt den Banken selbst. Allerdings hat die Gesetzliche Unfallversicherung für Banken, Versicherungen und andere Branchen (VBG) eine Unfallverhütungsvorschrift herausgegeben, die die Mindestsicherheitsmaßnahmen in Bankfilialen mit Bargeldverkehr regelt. Diese müssen eingehalten werden, damit die Bank im Fall eines Raubüberfalls einen versicherungsfähigen Schaden geltend machen kann.

Von Isabel Christian 
und Sabine Gurol

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