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Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 bei Herrenhausen

Probleme bei Rettungsgasse Schwerer Lkw-Unfall auf der A2 bei Herrenhausen

Am Donnerstag kam es auf der A2 in Richtung Hannover zwischen der Anschlussstelle Wunstorf-Kolenfeld und Herrenhausen zu einem schweren Unfall. Dort waren gegen 18 Uhr zwei Lastwagen aufeinander aufgefahren. Weil im Rückstau Fahrer mit ihren Autos die Fahrspuren blockierten, musste sich die Feuerwehr teilweise Rettungsgassen „erkämpfen“. 

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Quelle: Feuerwehr Garbsen

Hannover. Entgegen erster Meldungen war der Fahrer des auffahrenden Lkw nicht im Führerhaus eingeklemmt und konnte schnell von Feuerwehr und Rettungsdienst gerettet werden. Aus bislang unbekannter Ursache prallte ein Lkw aus dem Landkreis Nienburg auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aus Sachsen-Anhalt. Beim Aufprall schob sich das Fahrerhaus des auffahrenden Sattelzuges teilweise in den Auflieger des vorderen Lkw und wurde dabei zusätzlich deformiert.

Da anfangs davon ausgegangen wurde, dass der Lkw-Fahrer in seiner Kabine eingeklemmt war, wurde um 18.12 Uhr die Ortsfeuerwehr Garbsen alarmiert. Zusätzlich machten sich Rettungsdienst und Autobahnpolizei auf den Weg zur Unfallstelle.

Feuerwehr muss sich Rettungsgasse „erkämpfen“

Laut Feuerwehr war bei Ankunft der Rettungskräfte von den Fahrzeugen im Stau keine Rettungsgasse gebildet worden. Die beiden rechten Fahrspuren waren größtenteils mit Lastwagen belegt. Wie die Feuerwehr berichtet, gestaltete sich ein Durchkommen durch den Rückstau als schwierig. Auch beobachteten die Einsatzkräfte, dass Autofahrer, sobald ein Feuerwehrwagen durchgelassen wurde, mit ihren Fahrzeugen alle drei Fahrspuren wieder blockierten, obwohl durch die Vollsperrung der Autobahn der Verkehr nicht abfließen konnte. Die Feuerwehr beklagt, dass sich dadurch jedes Einsatzfahrzeug erneut eine Rettungsgasse „erkämpfen“ musste.

Der linke Fahrstreifen war während des Rettungseinsatzes gesperrt. Der Verkehr staute sich mehrere Kilometer lang. 

Zeitnah ereignete sich auf der A2 ein weiterer Lkw-Unfall bei Hämelerwald

ewo/mhu

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