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Stadt will Ganztagsangebot verbessern

Kinderbetreuung in Hannover Stadt will Ganztagsangebot verbessern

Die Stadt will das Ganztagsangebot für Krippen- und Kindergartenkinder verbessern. Sie tut dies, indem sie die Förderrichtlinien für Elterninitiativen ändert. Vereinfacht gesagt ist es künftig so, dass eine Elterninitiative nur noch die volle Förderung für einen Ganztagsplatz bekommt, wenn sie auch tatsächlich acht Stunden lang öffnet.

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In der Kita "Waldbären" freut man sich über die neuen Richtlinien.

Quelle: Heidrich

Hannover. Bislang ist das nicht so: Eine Elterninitiative mit einer oder mehreren Gruppen von jeweils 25 Kindern für Drei- bis Sechsjährige beispielsweise galt bislang als Ganztagseinrichtung, wenn sie eine Betreuungszeit von 7,25 Stunden anbot. Immerhin 55 Kinderläden nutzten dieses Angebot, manche gingen mit den Kindern beispielsweise lieber Schwimmen oder Turnen, was personalaufwändiger ist, statt länger zu öffnen. 70 Kinderläden haben bereits acht Stunden geöffnet: Von der Stadt wurden bislang aber nur 7,25 honoriert.

Vor allem sie freuen sich über die neuen Richtlinien. „Endlich werden wir für das, was wir anbieten, auch bezahlt“, sagt Vorstandsfrau Charlotte Schmithals von den Lister „Waldbären“. Bislang hatte die Einrichtung an den Gehältern der Erzieherinnen gespart, um länger öffnen zu können. Der Tiga-Park e.V in der Calenberger Neustadt, der seit Langem acht Stunden öffnet, hatte versucht, Sachkosten durch Fundraising zu senken. Schwierig ist: Die neue Förderrichtlinie war eigentlich für den 1. August geplant, tatsächlich passierte sie jetzt, Ende August, gerade erst den Jugendhilfeausschuss. Es fehle Planungssicherheit für kleine Initiativen, kritisierte Lars Pohl (CDU) im Ausschuss. Die Stadt rechnet durch den verlängerten Ganztag 2017 mit Mehrkosten von 1,7 Millionen Euro, 2018 werden es 3,8 Millionen sein.     

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