Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
"Aktion Sicherer Schulweg": Das Fest zur Einschulung

Kinderfest am Sonntag "Aktion Sicherer Schulweg": Das Fest zur Einschulung

Ein großes Fest zur Einschulung: Am Sonntag hatten die HAZ und ihre Partner zum Familienfest der "Aktion Sicherer Schulweg“ geladen. Auf der Maschpark-Wiese neben dem Rathaus präsentierte ein Bündnis der Sicherheit Tipps für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dazu gab es jede Menge Spiele, Musik und Showeinlagen.

Voriger Artikel
So schön war das Maschseefest am Sonnabend
Nächster Artikel
Nicht lang fackeln – ab in den Maschsee
Quelle: Thomas/M

Etwa 10.000 Kinder sind am Wochenende in der Region Hannover eingeschult worden – und diesen ganz besonderen Tag für die Kinder galt es gebührend zu feiern. Beim HAZ-Fest am Rathaus ging es am Sonntag jedoch nicht nur um Spiel und Spaß, sondern auch darum, mit den Kindern zu üben, wie sie ab jetzt jeden Tag sicher zur Schule und zurück kommen.

Beim Familienfest der HAZ-Aktion "Sicherer Schulweg" auf der Maschpark-Wiese präsentierte am Sonntag ein Bündnis der Sicherheit Tipps für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dazu gab es jede Menge Spiele, Musik und Showeinlagen.

Zur Bildergalerie

Dabei wurden nicht nur für Schulanfänger viele lehrreiche und unterhaltsame Aktionen angeboten. Das Fest ist für alle Grundschüler in der Region gedacht. Die Quizshow „1, 2 oder 3“  mit der Robbe Piet Flosse war nur ein Programmpunkt der 18. Ausgabe der HAZ-Aktion. Auf der  Maschpark-Wiese direkt neben dem Neuen Rathaus präsentierte ein ganzes Bündnis der Sicherheit Tipps für das richtige Verhalten im Straßenverkehr. So warb auf der Bühne Polizeipräsident Volker Kluwe für Rücksicht auf Schulanfänger, die Präventionspuppenbühne der Polizei gab spielerische Verkehrstipps, und die Reiter- und Hundeführerstaffel zeigte ihr Können.

Die Eröffnung des Festes übernahmen unter anderem Polizeipräsident Volker Kluwe, Bürgermeister Thomas Hermann, Regionspräsident Hauke Jagau, Üstra-Vorstand Wilhelm Lindenberg, GVH-Geschäftsführer Ulf Mattern und HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt. Regionspräsident Jagau richtete ein Wort an die Eltern: "Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern auch etwas zutrauen und sich darüber unterhalten, was im Straßenverkehr wichtig ist." Auch Chefredakteur Brandt warb für Vertrauen in die Kinder: "Eltern sollten ihr Kind am Anfang ruhig zur Schule begleiten - aber nur ein paarmal. Denn, wenn Eltern meinen, sie müssten ihr Kind tagtäglich gewissermaßen in den Klassenraum tragen, führt das an den Schulen zu Problemen." Einigkeit herrschte auf der Bühne auch darüber, dass alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg getan werden muss. Polizeipräsident Kluwe berichtete, dass es im Vorjahr fast 500 Unfälle mit Kindern in der Region gegeben habe - davon mehr als 100 auf dem Schulweg. "Diese Zahl ist leider immer noch viel zu hoch", sagte Kluwe.    

Das Angebot für Kinder und ihre Eltern war vielfältig: Die Verkehrswachten der Stadt und Region bauten einen Fahrradparcours auf, die Feuerwehr bot ein besonderes Kinderschminken an (Wunden und Verletzungen), präsentierte eine Modenschau und fuhr mit ihren Löschfahrzeugen vor. Kinder konnten sich alles haarklein erklären lassen. Dazu zeigte die Dekra Crashtests , der Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover und die Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) brachten  Fahrradsimulatoren mit, und Volkswagen Nutzfahrzeuge lud gemeinsam mit dem Autohaus Gessner & Jacobi zu einem Verkehrsquiz ein. Auch der Kinderbuchautor Wolfram Hänel kam vorbei und präsentierte die neue Broschüre „Der kleine Bulli kommt zur Schule“ passend in einem Feuerwehr-Bulli. Die oft preisgekrönte Tanzschule Familie Bothe sorgte für Tanzeinlagen , und Sänger Frank Bode kam mit Detektivschwein Mr. Pig als Nick Nase zum Fest. Nur durch die Unterstützung von Volkswagen Nutzfahrzeuge, GVH und GUVH konnte das große Fest überhaupt möglich gemacht werden. 

Und die zahlreichen Besucher nahmen die Angebote begeistert auf: Ob einmal auf einem Polizeimotorrad sitzen, die Pferde der Polizei streicheln oder sich an den Stationen spielerisch vergnügen - wohin man auch blickte, schaute man in leuchtende Kinderaugen. Dabei hatten natürlich die Eltern auch den pädagogischen Nutzen der Veranstaltung im Blick. "Die Kinder sehen hier zum Beispiel, wie wichtig es ist, sich im Auto anzuschnallen. Es ist wichtig, dass sie das nicht immer nur von uns Eltern hören", sagt etwa Familienvater Stephan Gramann. Er war mit seiner ganzen Familie aus Laatzen gekommen - und das nicht zum ersten Mal. "Letztes Jahr waren wir schon wegen unseres ersten Sohnes hier - und nun sind wir mit dem zweiten Kind wiedergekommen", berichtet Anja Gramann.  

hil/jan/mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

300.000 Kunden am dritten Adventswochenende in der City

Es ist Hochsaison für Geschenkekunden: Etwa 300.000 Menschen strömten allein am Sonnabend in Kaufhäuser und Geschäfte. Wer das erledigt hatte und danach noch zum Weihnachtsmarkt wollte, musste Zeit mitbringen: Zwischen Marktkirche, Holzmarkt und Ballhofplatz war zeitweise kaum Durchkommen.