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MHH-Kinderklinik feiert Sommerfest

Medizinische Hochschule MHH-Kinderklinik feiert Sommerfest

Die Musikband bäm ist da, das Party-Duo La Musica, und die Klinik-Clowns sind natürlich auch da: Beim Sommerfest in der Spieloase der MHH-Kinderklinik fällt es vielen gar nicht so leicht, sich zu entscheiden, was man zuerst gucken, hören oder machen will.

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Franziska Hodde, Medizin-Studentin im 6. Semester, untersucht mit Nikola (7) deren Teddy in der Teddyklinik.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. Malen, tanzen, schminken oder vielleicht eine Kutschfahrt? Selbst für angeschlagene Knuddelfreunde war am Sonnabend im Teddykrankenhaus gesorgt. Mittendrin in diesem Gewusel aus Clowns, geschminkten Kindern, Hüpfburg und Säften, die lustige Namen tragen nach den Fußballern Schweini, Poldi und Jogi, hält Michael Renkhoff, 44, seinen Sohn Marius auf dem Arm. Er ist drei Jahre alt und muss einen weißen Mundschutz tragen, um sich vor gefährlichen Viren und Bakterien zu schützen. Sie könnten sein Immunsystem angreifen. Marius hat Leberkrebs, in seinem kleinen Körper haben sich Metastasen gebildet, eine Chemotherapie hat er bereits ertragen. Vielleicht kann eine neue Leber sein Leben retten, aber das ist ungewiss. Noch gibt es kein neues Organ für Marius, und selbst wenn, dann müsste er es auch vertragen.

Sein Vater ist ein kräftiger Mann, leicht wie eine Feder trägt er seinen Sohn, der manchmal seinen schmalen Arm um ihn legt und ihn ansieht. Aber seit im Dezember der Krebs festgestellt worden ist, fragt sich Michael Renkhoff oft, ob alles ein gutes Ende nehmen wird. "Die Chancen stehen 50 zu 50", sagt er, das haben Ärzte ihm und seiner Frau gesagt. Die Familie ist aus Heidenrod nach Hannover gekommen, es war eine Empfehlung der Uniklinik in Mainz. Renkhoff lebt in der MHH, nahe bei seinem Kind, seine Frau mit dem Neugeborenen in einem Hotel. Er hat sich krankschreiben lassen, seine Arbeit ist ihm jetzt nicht wichtig. Wichtig ist nur Marius. "Wer weiß, wie viel Zeit ich noch mit ihm zusammen habe."

Später lässt er das Kind herunter und hält es an der Hand. Zusammen gehen sie noch über den Innenhof der Klinik. Ihr Weg führt sie vorbei am Maskottchen Eddy von Hannover 96, Popcornverkäufern und einer langen Schlange von Menschen. Sie holen ihre Gewinne vom Glücksrad ab.

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