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Aus der Stadt Die Südstadt weint um Kiosk-Maria
Hannover Aus der Stadt Die Südstadt weint um Kiosk-Maria
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00:16 25.08.2017
Von Conrad von Meding
Kerzen und Blumen: Viele Südstädter stellten am Dienstag Zeichen der Anteilnahme ab. Quelle: Privat
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Hannover

Die langjährige Kioskbetreiberin am Stephansplatz in Hannover, die von allen nur Maria genannt wurde, ist an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Ein Stammgast fand sie am Dienstagmorgen im Kiosk. „Maria war eine echte Institution in der Südstadt“, sagt Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne: „Ich bin fassungslos und traurig.“

Fast in jedem größeren Stadtteil gibt es Kiosk-Originale, die über Jahrzehnte zu Ansprechpartnern für die kleinen und großen Sorgen der Nachbarschaft werden. Die Südstädter Maria war eine von ihnen. Ob man sich die Tageszeitung holte oder ein Päckchen Zigaretten, Maria war immer für einen kleinen Klönschnack zu haben. Ob mit den Trinkergruppen am Stephansplatz oder den Taxifahrern, die ihren Wartestand vor dem Kiosk-Guckloch haben, für alle hatte die gebürtige Italienerin ein offenes Ohr.

Hannover ist eine der Städte mit der größten Kioskdichte pro Einwohner in Deutschland. Schon früher gehörten Anlaufstellen zum Stadtbild. Ein Blick ins Foto-Archiv.

Nach dem Todesfall kam routinemäßig die Kriminalpolizei, ein Arzt stellte aber den natürlichen Tod der alten Dame fest. Der zentrale Kiosk des Stadtteils blieb am Dienstag geschlossen. Wie es weitergeht ist unklar. Zunächst bleiben nur die Blumen als Erinnerung.

Das Ergebnis der rechtsmedizinischen Untersuchung steht noch aus. Anschließend will die Familie den Termin für die Trauerfeier festlegen, er wird mit einer Todesanzeige in der HAZ angekündigt.   

Beatboxing statt Bodenständigkeit: Der Hannoveraner Robert Wicke ist bereits in der zweiten Saison mit dem Roncalli-Ensemble unterwegs. Wickes Spezialität ist neben der Jonglage mit Bällen das Nachahmen von Rhythmen aus Schlagzeugcomputern, und zwar nur mit Mund, Zunge, Lippen, Rachen und Nase.

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