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So könnte die neue Corvinuskirche aussehen

Wettbewerb zum Umbau So könnte die neue Corvinuskirche aussehen

Das Landeskirchenamt und die Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken haben Pläne für den Umbau der denkmalgeschützten Corvinuskirche vorgestellt. Der Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs sieht zwei Anbauten an die denkmalgeschützte Kirche vor.

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Raum für Gebete und Büros: Der Siegerentwurf für die Corvinuskirche in Stöcken 
sieht Funktionsräume im alten Gottesdienstraum vor – sogar hinter dem Altar.

Quelle: Pax Brüning Architekten

Hannover. Das Architektenbüro Pax Brünning aus Hannover hat den Wettbewerb zum Umbau der Corvinuskirche gewonnen. Die Architekten planen den Einbau von Gemeinderäumen in den vorhandenen Kirchenbau. An zwei Seiten sollte nach den Plänen der Bau um einige Meter erweitert werden, um mehr Platz für Gruppenräume und Büros zu haben. Der Gottesdienstraum selbst wird in dem Entwurf erhalten, allerdings verkleinert.

"Insgesamt sind die Architekten sensibel mit dem Bestand umgegangen", sagt der leitende Baudirektor der Landeskirche, Werner Lemke. Die Anordung der unterschiedlichen Räume sei sehr geschickt gewählt. Der Entwurf stünde auch für eine Neuausrichtung der Kirchengemeinde: Große Glasflächen würden die Gemeindearbeit transparent machen.

Nach Ansicht von Gemeindepastor Lüder Meyer-Stiens handelt es sich bei dem Siegerentwurf um eine "Etappe". Das Architekturbüro müsse jetzt die Umbaukosten kalkulieren, zugleich müsse die Landeskirche die Kosten eines möglichen Neubaus klären. Anschließend werde in einer Gemeindeversammlung diskutiert, ob es besser einen Umbau oder einen Neubau auf dem Gelände der Corvinuskirche geben soll. Trotz des Denkmalschutzes ist ein Abriss nach einer Vereinbarung zwischen Land und Landeskirche auch bei denkmalgeschützten Gebäuden möglich, wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist.

Der streit um die Corvionuskirche begann schgon vor Jahren. Im Jahr 2011 beschloss der Kirchenvorstand der fusionierten Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken den Abriss der Corvinuskirche um dort ein kleines Gemeindezentrum zu errichten. Kurze Zeit später nahm das Landesamt für Denkmalpflege die Kirche in die Liste der Kulturdenkmale auf. Auch in der Kirchengemeinde regte sich immer stärkerer Widerstand gegen den Abriss.

Der Siegerentwurf und die fünf anderen Entwürfe können im Gemeindezentrum der Bodelschwinghkirche, Meyenfeldstraße 1, besichtigt werden.

Von Mathias Klein

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