Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Kleine Igel wachen auf

Kita-Musikprojekt Kleine Igel wachen auf

Seit September besucht Musikerzieherin Kirsten Bischofsberger regelmäßig ins Rut-Bahlsen-Zentrum am Heidering, um dort mit den Kita-Kindern Musikkurse zu machen. Die Stiftung fördert das Projekt mit 40.000 Euro.

Voriger Artikel
Dennis soll mittendrin bleiben
Nächster Artikel
Steinmetz macht aus der Stadtmauer Wappen

Musikstunde auf dem Boden: Kirsten Bischofsberger (r.) und Susanne Dinter musizieren in der integrativen Kita im Rut-Bahlsen-Zentrum.

Quelle: Wallmüller

Hannover. Ganz, ganz vorsichtig legen zehn Kinder ihren Kopf auf das Tamburin, das jeweils vor ihnen liegt, und singen leise: „Kleine Igel schlafen gern.“ Doch dann, so heißt es in dem Lied weiter, wacht der Igel vom Regen auf – und zehn Kinder machen leise, fast plätschernd klingende Geräusche auf den Instrumenten. Rhythmiklehrerin Kirsten Bischofsberger leitet die Kita-Kinder im Rut-Bahlsen-Zentrum am Heidering an; und Erzieherin Susanne Dinter singt, spielt und tanzt in der kleinen Runde dieser integrativen Kindertagesstätte auch mit.

Seit September kommt Musikerzieherin Bischofsberger regelmäßig in die Einrichtung, die insgesamt 78 Kinder besuchen. Für jede Gruppe bietet sie Musikkurse an; bei den ganz kleinen Kindern dauert solch ein Kurs 20 Minuten, bei den größeren 45 Minuten. Für die kommenden fünf Jahre fördert die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung die Musikkurse im Rut-Bahlsen-Zentrum zu 100 Prozent mit 40.000 Euro. Natürlich sei jedes Kind anders, sagt Kirsten Bischofsberger, „aber alle haben von Anfang an mitgemacht“. Bei gehandicapten Kindern komme vorschulische Musikerziehung besonders gut an. Außerdem gebe Musik eine Struktur, und die sei gerade für gehandicapte Kinder wichtig. Erzieherin Dinter gefällt zudem, dass die Musikstunden quasi nachhaltig sind: „In der Gruppe singen wir den Rest der Woche jetzt mehr als früher.“

Mit dem Betrag von 40.000 Euro solle die Stiftung „die Bedeutung der musikalischen Früherziehung für den Zusammenhalt zischen den Kindern durch gemeinsames Musizieren unterstreichen“, sagt Sabine Schopp, geschäftsführender Stiftungsvorstand. Von 2006 an hat die Stiftung bereits mit 450.000 Euro das Projekt „Singen, Spielen, Tanzen“ initiiert und gefördert. Dieses Geld ermöglichte Kurse der städtischen Musikschule in zahlreichen Kitas. Insgesamt haben schon mehr als 5000 Kinder an den Kursen zum Singen, Tanzen und Spielen teilgenommen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.