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Klassik im grünen Bereich

Open Air im Georgengarten Klassik im grünen Bereich

Rund 5000 Besucher haben es sich am Sonntag beim Open Air im Georgengarten gemütlich gemacht. Auf der Wiese vor dem Wilhelm-Busch-Museum herrschte Picknickatmosphäre, während die Menschen klassischer Musik lauschten. Für viele ist das Konzert ein fester Termin im Jahreskalender.

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Musikgenuss bei Häppchen, Kaffee, Kuchen und Prosecco: 5000 Besucher lauschten der Musik von Solist Andrew Tyson und dem Jungen Symphonieorchester vor dem Wilhelm-Busch-Museum im Georgengarten.

Quelle: Katrin Kutter

Hannover. „Egal, was das Wetter mit uns vor hat – wir werden einen schönen Nachmittag haben“, sagte Sookie Schober, Präsidentin der Chopin-Gesellschaft Hannover, in ihrer Begrüßung beim sommerlichen Open Air im Georgengarten. Rund 5000 Besucher sahen das genauso. Sie hatten sich von den teils dunklen Wolken, die der Wind über den Himmel schob, nicht abhalten lassen. Für viele ist das Klassik-Konzert ein fester Termin im Jahreskalender.

Das Open Air hebt sich von anderen Klassikveranstaltungen durch die lässige Picknickatmosphäre ab, die auf der Wiese vor dem Wilhelm-Busch-Museum herrscht. Man muss nicht in der Pause an die Sektbar, man hat das Getränk im Zweifelsfall im Korb mitgebracht; dazu gerne Häppchen, Obst, Kuchen und manchmal auch einen Salat. Gunda Beyes und ihre Freundinnen zelebrieren das. Sie zählen zu den erwähnten Stammgästen und haben in den vergangenen 27 Jahren auch schon Veranstaltungen erlebt, bei denen sie Winterjacken tragen mussten und bei denen Glühwein das geeignetere Getränk gewesen wäre. „Wir sind hier schließlich nicht in Italien“, sagt Beyes.

Rund 5000 Besucher haben es sich am Sonntag beim Open Air im Georgengarten gemütlich gemacht. Auf der Wiese vor dem Wilhelm-Busch-Museum herrschte Picknickatmosphäre, während die Menschen klassischer Musik lauschten. Für viele ist das Konzert ein fester Termin im Jahreskalender.

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Natürlich kennen die Besucher das Junge Symphonieorchester mit seinem Dirigenten Thomas Rokahr, das wie gewohnt den ersten Teil des Programms bestritt. „In diesem Jahr sehen wir viele neue Gesichter unter den Musikern. Das freut mich“, sagte Schober. Dann wurde es still im Publikum für den Gnom, den ersten Satz aus Mussorgskys zehnteiligem Klangzyklus „Bilder einer Ausstellung“, den sich die jungen Symphoniker dieses Jahr ausgesucht hatten.

Solist Andrew Tyson am Piano hatte sich eigentlich außer Gershwins „Rhapsodie in Blue“ noch die „Rhapsodie espagnole“ von Franz Liszt vorgenommen. Der international renommierte Amerikaner musste jedoch kurzfristig umdisponieren. Er war über Nacht krank geworden und konnte nur mithilfe von Medikamenten seinen Auftritt absolvieren. „Liszt ist zu anstrengend, wenn man nicht ganz bei Kräften ist“, erläuterte Schober. Stattdessen wählte Tyson Balladen von Chopin. Das andächtig lauschende Publikum dankte es ihm am Ende mit starkem Beifall.

Das Wetter hat dann auch nichts größeres vor gehabt. Es fielen nur einmal ein paar veschämte Tröpfchen in den Georgengarten, was die Zuschauer nicht aus der Ruhe brachte. Alles bestens also; man wird sich in einem Jahr wiedersehen.

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