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Das Kleine Fest zeigt so viel Neues wie noch nie

120 Künstler aus 20 Nationen Das Kleine Fest zeigt so viel Neues wie noch nie

Es geht wieder los: Am 13. Juli startet das Kleine Fest - das Programm steht schon jetzt. In diesem Jahr sind Künstler aus 20 Nationen dabei - und für 28 Ensembles ist es eine Premiere.

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Beim Kleinen Fest im Großen Garten treten dieses Jahr 120 Artisten auf.

Quelle: dpa

Hannover. Ein paar Superlative zaubert der Mann mit dem Zylinder jedes Mal aus dem Hut. Auch für das diesjährige Kleine Fest hat Organisator Harald Böhlmann welche mitgebracht. Von den 36 Ensembles und Künstlern, die ab dem 13. Juli im Großen Garten auftreten, sind 28 zum ersten Mal dabei - so viele wie noch nie. Sie haben zum Teil eine sehr weite Anreise: Aus Argentinien, Australien, Kanada, Kenia, der Ukraine, den USA und 14 anderen Nationen kommen sie nach Herrenhausen - auch so viel Internationalität gab es bei dem Kleinkunstspektakel bisher nicht. 

Bevor die Künstler auf Reisen gehen, reist Böhlmann durch die Welt. Auf der Suche nach Protagonisten für die Bühnen im Barockgarten hat er auch Puppenspieler aus Laos mit dem Namen Khaoniew ausgewählt - übersetzt heißt das "klebriger Reis". Die Verständigung könnte etwas schwierig werden. "Sie sprechen kaum Englisch, wir suchen noch Übersetzer", sagt Böhlmann. Die Darbietungen der Laoten, die zum allerersten Mal in Deutschland auftreten, brauchen keine Worte. Ihr Puppen- und Schattenspiel versetzt das Publikum in bildhafte, magisch-mystische Welten.

Das Programm für das Kleine Fest im Großen Garten steht fest. Unter den 120 Künstlern und Akrobaten aus 20 Nationen des Festes sind so viele neue Artisten wie noch nie.

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Wie sich zu Beethoven und Heavy Metal jonglieren lässt, zeigt die Truppe Hermanos Infoncundibles aus Spanien mit ihren Diabolos. Der schwedische Magier Charlie Caper wird sein Publikum in die Dreißigerjahre entführen, seine Berliner Berufskollegen namens Sonambul setzen auf Telepathie und Hypnose.

Nicht zum ersten Mal im Großen Garten, aber erstmalig mit neuem Namen treten die Jambo Brothers auf. Bei der Premiere 2015 begeisterten die fünf Kenianer mit ihrer temporeichen Show als Black Blues Brothers. Jetzt haben sie eigens für das Kleine Fest eine neue Produktion kreiert. Eine Neuauflage gibt es auch für Tricky Niki, den netten Bauchredner aus Österreich. Natürlich sind auch wieder einige altbekannte und beliebte Gesichter dabei: Improkünstler Sascha Korf zum Beispiel, Kabarettist Matthias Brodowy und Klappmaul Werner Momsen.

Das Kleine Fest läuft vom 13. bis zum 31. Juli. Wie jedes Jahr wurden pro Aufführungstag 3300 Tickets im Losverfahren vergeben - alle Bewerber werden bis Mitte Mai benachrichtigt. 200 Karten sind an jedem Fest-Tag noch an der Abendkasse erhältlich. Sie kosten 30, ermäßigt 17 Euro.

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