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Kleintierklinik nicht schuld am Tod von Windhund

Urteil im Amtsgericht Kleintierklinik nicht schuld am Tod von Windhund

Eine Hundebesitzerin ist mit dem Versuch gescheitert, eine Wülfeler Kleintierklinik für den qualvollen Tod ihres Windhundes Aristo verantwortlich zu machen. Der Praxis ist laut Amtsrichterin kein Vorfurf zu machen, sodass sie kein Schadenserstatz zahlen müssen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Eine Hundebesitzerin ist mit dem Versuch gescheitert, eine Wülfeler Kleintierklinik für den qualvollen Tod ihres Windhundes Aristo verantwortlich zu machen. Im Anschluss an das Gutachten eines Sachverständigen urteilte Amtsrichterin Catharina Schwind, dass der Praxis kein Vorwurf zu machen ist und die Tierärzte die geforderte Schadensersatzsumme von 900 Euro nicht zahlen müssen. Der Rüde sei an einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit nachfolgender Bauchfellentzündung und Nierenversagen gestorben.

Die Besitzerin von Aristo hatte gemutmaßt, dass ihr Liebling Rattengift gefressen und die Klinik dies bei der Untersuchung übersehen habe.

Wie Richterin Schwind feststellte, machten die Tierärzte nur einen Fehler: Sie dokumentierten ihren Befund nicht ordnungsgemäß. Die Behandlung, dies bestätigte der Gutachter, sei aber korrekt gewesen. Der knapp sieben Jahre alte Whippet hatte bei seiner Einlieferung unter Durchfall und Erbrechen gelitten sowie blutigen Kot ausgeschieden; nach drei Tagen in der Tierarztpraxis war das völlig apathische Tier gestorben. Die Hundebesitzerin errechnete ihre Schadensersatzforderung auf Basis des Kaufpreises für einen neuen Windhund - Sting von der Wolfshöhe ist der Nachfolger von Aristo.

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