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Körperscanner wird am Airport eingesetzt

Testphase Körperscanner wird am Airport eingesetzt

Jetzt ist es auch am Flughafen in Hannover soweit: Zu Testzwecken soll ein Körperscanner für die Sicherheitskontrollen beim Einchecken der Passagiere ab übernächster Woche zum Einsatz kommen. Die Kontrolleure sehen aber nur Piktogramme der Passagiere und keine "echten" Bilder.

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Das Gerät ist im Terminal A bereits aufgebaut worden.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Am Flughafen Hannover in Langenhagen kommt in der übernächsten Woche erstmals ein Körperscanner für die Sicherheitskontrollen beim Einchecken der Passagiere zum Einsatz. Das Gerät ist im Terminal A bereits aufgebaut worden; es folgen Schulungen des Personals. „Es handelt sich um einen mehrmonatigen Testlauf für ein neuartiges Modell, das es so auf anderen Flughäfen noch nicht gibt“, sagt Frank Steigerwald, Sprecher der für die Sicherheit am Flughafen zuständigen Bundespolizei.

Körperscanner, die schon an vielen Flughäfen eingesetzt werden, waren anfänglich umstritten, weil sie angeblich die Intimsphäre verletzen. „Die Kontrolleure sehen aber keine Echtbilder der Passagiere, sondern Piktogramme“, erläutert Steigerwald. Weil es sich in Langenhagen um einen Testlauf handelt, können die Passagiere selbst entscheiden, ob sie das Gerät nutzen wollen oder die bisher schon üblichen Anlagen.

Generell sollen Scanner die Kontrollen verbessern und die Abläufe beschleunigen. Gängige Modelle ähneln Duschkabinen. Die Langenhagener Version besteht dagegen aus zwei gegenüberliegenden Wänden, zwischen die der Passagier tritt. Das Gerät nutzt die Wärmeabstrahlung des Körpers. Entdeckt es Verdächtiges, wird die entsprechende Stelle am Piktogramm markiert und dann vom Personal überprüft.

Der Flughafen hatte beim vor einem Jahr abgeschlossenen Umbau des Terminals A bereits die Möglichkeiten geschaffen, einen Körperscanner aufzubauen. „Wir freuen uns, dass wir als Standort für das Pilotprojekt ausgewählt worden sind. Für die Passagiere ist das ein toller Service“, sagt Geschäftsführer Raoul Hille. Über die Kosten für die neue Technik machte die Bundespolizei gestern keine Angaben.

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