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Erste Auflösung einer Kleingartenkolonie

Kleingärten weichen Wohnungsbau Erste Auflösung einer Kleingartenkolonie

Für Kleingärtner in Kirchrode wird es ernst. Sie müssen ihre Parzellen räumen, um Platz für Wohnhäuser zu machen. Der Umweltausschuss hat am Montag einstimmig die Auflösung der Kolonie Rosengrund beschlossen. Proteste sind ausgeblieben. Zum Ende des Jahres soll die Kolonie geräumt sein.

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15 Pächtern der Kolonie Rosengrund in Kirchrode wird jetzt gekündigt.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Die Auflösung der Kleingartenkolonie Rosengrund wird die Stadt voraussichtlich 322 500 Euro kosten. Mehr als ein Drittel der Summe wird direkt auf die Konten der 15 betroffenen Pächter überwiesen. Sie bekommen jeweils eine Entschädigung von 8000 Euro. Fünf Pächter, die keinen Anspruch auf einen Ersatzgarten angemeldet haben, erhalten eine zusätzliche Summe von jeweils 2500 Euro.

Für zehn der betroffenen Pächter richtet der Bezirksverband (BZV) der Kleingärtner auf Kosten der Stadt Ersatzparzellen in der angrenzenden Kolonie Gartenheim ein. Zusätzliche 120 000 Euro werden für die Räumung der Kolonie Rosengrund eingeplant, damit die Fläche als Bauland für das Wohnungsbauprojekt Büntekamp III genutzt werden kann.

Geplant sind auf dem Kleingarten-Grundstück 88 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sowie 40 Wohnungen in Einfamilien- und Doppelhaushälften. Vielleicht verschieben die Stadtplaner den Schwerpunkt aber auch noch etwas mehr in Richtung Geschosswohnungsbau.

Sicher ist, dass das Wohnen in Büntekamp III nicht billig wird. 529 000 Euro kostet beispielsweise eine Doppelhaushälfte am Marie-Jorns-Ring (135 Quadratmeter Wohnfläche). Auf den Quadratmeterpreis umgerechnet, liegt der Büntekamp deutlich über dem stadtweiten Durchschnitt.

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