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Aus der Stadt Kolpingfamilien feiern 150-jähriges Bestehen
Hannover Aus der Stadt Kolpingfamilien feiern 150-jähriges Bestehen
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15:23 18.10.2015
Von Andreas Schinkel
Der Festakt in der Basilika St. Clemens. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Die Gastredner, unter anderem Oberbürgermeister Stefan Schostok und Propst Martin Tenge, betonten, dass die Maximen des Priesters Adolph Kolping die Zeit überdauert haben. „Verantwortlich leben und solidarisch handeln, das gilt auch heute noch“, sagte OB Schostok. Etliche Menschen seien derzeit auf der Flucht und suchten Sicherheit in Hannover. „Es steht uns gut an, uns dem Kolping-Motto zu verschreiben“, sagte der OB. Propst Tenge trug Worte des Bischofs Norbert Trelle vor, die in eine ähnliche Richtung wiesen. „Viele Menschen sind von Armut bedroht, damals wie heute. Zupacken und Hände falten - die Kolpings können beides“, sagte Tenge. 

Der katholische Priester Adolph Kolping wollte in Zeiten der industriellen Revolution reisenden Handwerksgesellen sozialen Halt, Bildung und gesundheitliche Fürsorge angedeihen lassen.Er gründete in Köln einen Gesellenverein, die Keimzelle der späten Kolpingfamilien. Noch zu Lebzeiten des katholischen Priesters bildete sich in Hannover ein Ableger. 13 Gesellen taten sich im Oktober 1865 zusammen.

Die Idee ist um die Welt gegangen. Heute gibt es in Hannover 15 Kolpingfamilien mit etwa 1000 Mitgliedern. Der Bundessekretär des Kolpingwerks, Ulrich Vollmer, betont in seiner Festrede, dass der Verband allein in Deutschland auf 25 000 Ehrenamtliche zurückgreifen könne. „Dieses Engagement ist unverzichtbar“, sagt Vollmer.  Nicht zu vergessen sei noch ein weiteres Jubiläum. Die Kolpingwerke in West- und Ostdeutschland seien vor 25 Jahren wieder zusammengewachsen.

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