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Aus der Stadt Kondomspender in Hannovers Schulen finden Zustimmung
Hannover Aus der Stadt Kondomspender in Hannovers Schulen finden Zustimmung
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21:39 03.06.2011
Von Andreas Schinkel
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Aber auch, um ungewollten Schwangerschaften im Teenageralter vorzubeugen, sei eine unmittelbare Bereitstellung von Verhütungsmitteln sinnvoll. „Die Jugendlichen sind ja heutzutage noch sehr jung, wenn sie ihre ersten sexuellen Erfahrungen machen“, weiß Seidel. Die jugendpolitische Sprecherin der Rats-Grünen, Ingrid Wagemann, kann dem Vorschlag der Liberalen ebenfalls einiges abgewinnen. „Als Anregung ist das zu begrüßen“, sagt sie. Allerdings sei der Verkauf von Präservativen an Schulen nichts, was sie leidenschaftlich vertreten würde. „Ich denke, dass die Jugendlichen sehr genau wissen, wo sie sich Kondome besorgen können“, sagt sie.

Bei den Mitgliedern der FDP hatte der Passus im Programm hitzige Diskussionen ausgelöst, aber letztlich breite Zustimmung bekommen. „Die Forderung ging von unseren jüngeren Mitgliedern aus“, sagt Hannovers FDP-Chefin Claudia Winterstein. Sie selbst stehe zwar auch dahinter, wichtiger seien ihr aber finanzpolitische Positionen. „Die Stadt muss Spielraum gewinnen und weiter sparen“, sagt sie. Offenbar nicht an Verhütungsmitteln.

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