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Stadt: Wir rauben den Armen keine Wohnung

Belegrechte Stadt: Wir rauben den Armen keine Wohnung

Im Konflikt um den Umgang mit Belegrechtswohnungen hat die Stadt am Mittwoch vor Politikern klargestellt, dass sie die Wohnsituation für die Ärmsten der Armen aus ihrer Sicht eher verbessere als verschlechtere. Keinesfalls würden dem Wohnungsmarkt 3200 Wohnungen entzogen.

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Debatte im Bauausschuss.

Quelle: Conrad von Meding

Hannover. Im Sozialausschuss hatte es am Montag konfuse Diskussionen gegeben. Ratspolitiker warfen der Vrwaltung nun im Bauausschuss vor, dass die Darstellung der Zahlen durch die Stadt mindestens missverständlich gewesen sei. Unterm Strich war der Eindruck erweckt worden, dass die Stadt insgesamt 3200 Wohnungen für den Wohnungsmarkt freigeben wolle, für die sie einst aus Steuergeld das Recht zum Zuweisen von Problemmietern erworben hat. Das sei definitiv nicht so, stellte Baudezernent Uwe Bodemann im Bauausschuss klar.

Die Gesamtzahl betrage aufgrund einer komplizierten Berechnung nur etwa 2300, hieß es jetzt, und weil jedes Jahr nur in etwa acht bis neun Prozent der Wohnungen ein Wechsel stattfinde, seien nur einige Hundert pro Jahr betroffen. Ziel sei, wie berichtet, eine bessere soziale Durchmischung in Problemgebieten zu erreichen. Insgesamt verfüge die Stadt über rund 19.300 Wohnungen mit Belegrechten. In den Vorjahren habe sie viel stärker aus das Ausüben dieser Belegrechte verzichtet. Jetzt werde durch das Wohnbauförderprogramm wieder deutlich mehr preiswerter Wohnraum geschaffen, sodass Einkommensschwache insgesamt bessere Chancen auf dem Markt hätten.

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