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Aus der Stadt Das war das große Fury-Wochenende
Hannover Aus der Stadt Das war das große Fury-Wochenende
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21:47 12.03.2017
Von Bärbel Hilbig
Auch am Sonnabend rocken die Furys die Tui-Arena. Quelle: Frank Wilde
Hannover
Auch der dritte und letzte Konzerttag in der Tui-Arena hatte es noch einmal in sich.

Die Fans sind vom ersten Song an voll dabei. Für die meisten bedeuten die Abende ein lange erwartetes Wiedersehen. Das gilt besonders für Torsten Gadegut, der mit Anne und Alexander Rotfuß ins Konzert geht.

Torsten Gadegut (rechts) mit Alexander und Anna Rothfuß. Quelle: Wilde

Der 42-jährige Gadegut hat die Band 1988 im Flohzirkus, dem früheren Live-Club gegenüber der Markthalle, erstmals erlebt. „Danach haben sie sich auf den Flohmarkt gestellt und ihre Platten verkauft“, sagt er. Die Band habe ihn quer durch sein Leben begleitet. Bei mehr als 120 Konzerten war Gadegut dabei, 1993 lernte er bei der Gelegenheit seine erste Freundin kennen. Er bedauert nur, nicht alle drei Auftritte am Stück sehen zu können. „Aber es gibt ja noch ein paar Konzerte im Sommer.“

Fotostrecke Hannover Aus der Stadt: So feiern die Fury-Fans am zweiten Konzerttag

Leonie und Savas Meric  sind aus Köln angereist. „Wir sind mit der Musik groß geworden. Das Gefühl von damals wollen wir wiederhaben“, sagt der 42-Jährige.

Leonie und Savas Meric. Quelle: Wilde

Die Furys in ihrer Heimatstadt zu hören - das sei ein ganz besonderes Erlebnis, betont Savas Meric. In der Tui-Arena gab es am Wochenende wohl nur wenige, die da widersprochen hätten. Textsicher bilden die Fans einen riesigen Chor. Die Liebe kommt von beiden Seiten. Denn auch die Jungs auf der Bühne bedanken sich mehr als einmal gerührt. Für eine Band, die es eigentlich nicht mehr gibt, sind 35 000 Besucher an drei Tagen einfach sehr viel Zuspruch.

Fury in the Slaughterhouse – Bilder vom Konzert in Hannover am Freitag.

Erinnerungen leben auch bei Michael Schwenker und Martin Sipker wieder auf. Die Furys machen Rockmusik, die die Zuhörer freundlich umarmt. Die Fans lieben sie dafür. Und dafür, dass die Rocker fast drei Stunden Programm abliefern - ganz ohne Pause.

Michael Schwenker und Martin Sipker. Quelle: Wilde

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