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Aus der Stadt Wasserleiche: Es war Selbstmord
Hannover Aus der Stadt Wasserleiche: Es war Selbstmord
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00:17 02.05.2016
Mit Spürhunden und Tauchern hat die Polizei nach dem Fund der Leiche  versucht, den fehlenden Kopf aufzuspüren. Quelle: Foto:Christian Elsner HAZ / NP
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Hannover/Neustadt

Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, hätten mehrere Indizien darauf hingewiesen, dass der 34-jährige Mihail T. nicht durch Fremdverschulden zu Tode kam. Stattdessen soll er sich mithilfe eines Seils an einem Brückengeländer über der Leine bei Limmer aufgehängt haben. Dabei wurde der Kopf vom Rumpf abgetrennt und beide Körperteile fielen ins Wasser. Der Körper wurde Anfang März am Leineufer im Neustädter Stadtteil Bordenau gefunden, vom Kopf fehlt weiterhin jede Spur.

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Nach dem Fund einer Leiche in der Leine hat die Polizei den Uferbereich erneut abgesucht. Zum Einsatz kam auch eine Drohne.

Schon kurz nach dem Fund der Leiche soll ein Zeuge bei der Polizei ausgesagt haben, an der Brücke die Überreste eines Seils gesehen zu haben. Der Zeuge sei später allerdings nicht mehr aufzufinden gewesen, heißt es von Staatsanwältin Anna Tafelski. Dafür habe die Autopsie des Leichnams die Vermutung bestätigt, dass der 34-jährige Moldawier aus Herrenhausen Suizid beging. "Zudem haben die Beamten Kassenzettel gefunden, die den Kauf eines Seils bestätigen", sagt Tafelski.

Deshalb haben die Beamten der Mordkommission "Leine" beschlossen, die Ermittlungen in diesem Fall einzustellen. Damit kann auch ausgeschlossen werden, dass es einen Zusammenhang zum Fall Bernd M. gibt, dessen zerstückelte Leiche ebenfalls ohne Kopf vergangenen Sommer im Mittellandkanal gefunden wurde.

Der aus Moldawien stammende Mihail T. wurde schon im Januar von seinem Bruder als vermisst gemeldet. Er soll psychisch krank gewesen sein. Vor seinem Verschwinden soll es allerdings keinerlei Hinweise darauf gegeben haben, dass er beabsichtigte, sich das Leben zu nehmen.

Von Isabel Christian

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